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Mitteilungen Landesverband Hessen |
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Müller: „Wir müssen umdenken!“ -
Mr. Dax“ beim Frankfurter Unternehmerfrühstück
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„Die Verschuldung sorgt letztlich für Handlungsunfähigkeit unseres Staates“, erklärt Dirk Müller, Mitglied des Wirtschaftsrates und als „Mr. Dax“ bekannt gewordener Börsenmakler. Der gelernte Bankkaufmann sprach vor rund 100 Mitgliedern und Gästen im Frankfurter Restaurant Nizza zum Thema „Börse 2010 – Märchen, Mythen, Fakten“.
„Was bewegt die Märkte?“ - mit dieser Kernfrage eröffnete Müller seinen Vortrag. Griechenland stecke in einer schlimmen Krise und auch der Euro habe die Probleme bisher nicht lösen können. Die extreme Verschuldung belaufe sich heute auf schätzungsweise 300 Millionen Euro, was einem Staatsdefizit von mehr als zwölf Prozent entspricht. Das Land ist somit praktisch pleite. „Griechenland ist eine Belastung für die Europäische Union und muss finanziell unterstützt werden“, so Müller. Der Finanzexperte merkte jedoch an, dass die Auswirkungen der griechischen Finanzmisere derzeit völlig übertrieben dargestellt würden, denn Griechenland habe insgesamt einen geringen Einfluss auf die Europäische Union.
Die deutsche Regierung empfiehlt Griechenland, Sparmaßnahmen zu ergreifen, indem beispielsweise Renten zusammengestrichen werden. Auch sollen Portugal und Spanien besser haushalten, um eine wirtschaftliche Krise abzuwenden. „Das ist aber eindeutig der falsche Weg“, erklärte Müller. In der derzeitigen Situation müsse Geld ausgeben werden, ansonsten verstärke sich die Krise.
Zu bedenken sei dabei, dass Deutschland seine Hoffnungen beim Export auf China setze. Faktisch gehen jedoch lediglich zwei Prozent des gesamten Exports dorthin. Die übrigen Produkte werden in Länder der EU exportiert. „Wer also soll die Waren kaufen, wenn diese Länder pleite sind?“, fragte Müller.
Nach Umfragen des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung fielen die Meinungen zur aktuellen Wirtschaftslage in den letzen Jahren sehr positiv aus. Der Referent gab jedoch zu bedenken, dass – entgegen der üblichen Meinung - die „Zeitungen nicht die Börsenkurse beeinflussen, sondern umgekehrt“. Daher sollte man keinesfalls nur den Zeitungen vertrauen und sich auch nicht von ihnen täuschen lassen.
Zum Thema Hartz IV ist Müller der Ansicht, dass damit derzeit nur der Frieden auf der Straße erkauft werde. Wer arbeite, müsse mehr Geld haben, als derjenige, der Transferleistungen beziehe. „An unserem System stimmt daher etwas nicht.“ Mr. Dax schlägt vor: „Vielleicht sollten wir die Firmen zur Kasse bitten, wenn sie ihre Arbeitnehmer entlassen, obwohl sie Gewinne erwirtschaften.“ Noch vor einigen Jahren hätten viele Unternehmer sich ihr eigenes Gehalt gekürzt, weil sie sich gegenüber ihren Mitarbeitern und deren Familien verpflichtet fühlten. Heute stünde jedoch niemand auf, damit beispielsweise weniger Rendite ausgeschüttet werde. „Hier müssen wir umdenken“, so Müller.
Es bleibe allerdings die Frage, wie Deutschland aus der Staatsverschuldung wieder herauskomme. „Die vom Staat geplanten Maßnahmen sehen ein ,Weginflationieren’ vor. Das ist nicht wahrscheinlich. Ich sehe eher eine Schuldenstreichung als Option.“

 |  | Wirtschaftsrat zu Gast bei EUMETSAT:
„Standortförderung in 36.000 km Höhe“
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Die Sektion Darmstadt des Wirtschaftsrates besuchte das Satellitenkontrollzentrum Eumetsat. Eumetsat plant und betreibt Wettersatelliten für 26 europäische Staaten, unter anderem die Meteosat-Flotte. Landesgeschäftsführer Dr. Bernhard Knaf erklärte, dass der Wirtschaftsrat sich auch für regionale ökonomische Beiträge einer solchen Organisation interessiere. „Was mich – positiv – überrascht hat, war der hohe Beitrag zur Wirtschaftskraft der Stadt“, verwies er auf einen Vortrag Peter Czadas, Eumetsat-Chef der Abteilung für Infrastrukturprojekte.
Czada hatte ausgeführt, dass Eumetsat jährlich elektrischen Strom im Wert von über einer Million Euro verbraucht. Die Jahresausgaben für Telekommunikation liegen bei etwa 250.000 Euro. Nimmt man die Kosten für den Datentransfer dazu, liegen sie bei über zwei Millionen Euro. Eumetsat sammelt und verteilt die Messdaten seiner Satelliten an die Mitgliedsländer. Für Gebäude- und Infrastruktur gibt das Weltraumzentrum rund 300.000 Euro im Jahr aus. Knaf lobte die angekündigten Investitionsvolumina in Höhe von über 20 Millionen Euro für Aus- und Neubauten als passend zur Wissenschaftsstadt Darmstadt. Ab August 2010 soll am Kavalleriesand für 11 Millionen Euro ein Infrastrukturgebäude entstehen und 2011 ein neues Verwaltungsgebäude mit Betriebsrestaurant für rund zwölf Millionen Euro gebaut werden.
Die Arbeit von Eumetsat ist von der Zukunft bestimmt: Eine Projektabteilung plant die Satelliten für die nächsten 15 Jahre. Gerade bei der Wetter und Klimabeobachtung gehe es darum, die Messungen der Satellitengenerationen im Parallelbetrieb untereinander abgeleichen zu können, erklärte der Meteorologe Dr. Peter Albert. Nächstes großes Eumetsat-Projekt ist die dritte Meteosat-Generation. Ab 2015 sollen sechs Satelliten die noch arbeitende zweite Generation nach und nach ersetzen und bis 2035 in geostationärer Bahn – auf einer Höhe von 36.000 Kilometern - über Europa und Afrika arbeiten. Neben einem schnelleren Bildaufbau können neuen Satelliten auch Blitze erfassen und so Hinweise auf Unwetterentwicklungen geben, was unter anderem für Flughäfen interessant ist. Im März 2010 soll die Entscheidung fallen, ob die EADS-Tochter Astrium oder die französisch-italienische Thales Alenia Space-Gruppe die dritte Meteosat-Generation baut.
Eumetsat wird von 26 Mitgliedstaaten finanziert, der deutsche Anteil an dem 284,5 Millionen Euro- Budget liegt bei 19,47 Prozent. „Dabei handelt es sich um einen prozentualen Anteil des Bruttoinlandprodukts“, erklärte Eumetsat-Sprecherin Claudia Ritzert-Clark. „Der Anteil für die Verwaltungskosten liegt zwischen 18 und 19 Prozent, der Rest geht in die Wetterbeobachtung.“ Besonders interessiert waren die Wirtschaftsratmitglieder an der ökonomischen Bedeutung der Wettervorhersage. Neben Tourismus und Landwirtschaft sind auch Baunuternehmen an den Vorhersagen interessiert, zählte Meteorologe Albert auf. Bei Baustellen sei es wichtig zu wissen, ob es Nachtfrost gebe. „Der Frankfurter Flughafen fragt bei uns an, wenn er eine Landebahn betonieren will, da man die Betonqualität aufs Wetter abstimmt“. Auch für Solaranlagen- oder Windpark-Betreiber seien die Klimaprognosen interessant.
Der Darmstädter Sektionssprecher Marcel Riwalsky wertete die von der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis Weingart, Sellier und Schwinnen unterstützte Veranstaltung als einen Erfolg, der das Interesse der Mitglieder voll getroffen hatte: „Mit 65 Teilnehmern haben wir geplant, über 100 sind am Ende gekommen.“ |  | Unternehmerfrühstück mit Friedrich von Metzler
"Das Produkt, Vertrauen muss wieder wachsen"
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Anlässlich des traditionellen Unternehmerfrühstücks der Sektion Frankfurt empfing der Wirtschaftsrat Hessen rund 100 seiner Mitglieder im Restaurant Nizza. Nach einem gemeinsamen Frühstück zum Beginn der Veranstaltung, ergriff Sektionssprecher Dr. Lutz Raettig das Wort und begrüßte den Referenten Friedrich von Metzler vom gleichnamigen Bankhaus. �Ich freue mich, dass wir mit Herrn von Metzler einen Mann der Tat in unseren Reihen begrüßen können, der zugleich auch Ehrenbürger der Stadt Frankfurt ist�, so Raettig. Anschließend übergab er dem Finanzexperten das Wort und es folgte ein Vortrag zum Thema �Lehren aus der Finanzkrise�.
Von Metzler betonte, dass es unbedingt von Nöten sei, aus den Fehlern der Wirtschaftskrise zu lernen und dass die Fehler, die gemacht wurden, vor allem in der �angelsächsischen Welt� zu suchen seien. Ein Kapitel der Wirtschaftsgeschichte in dem �The American way of Banking� keine Erfolgsstory darstelle, so Von Metzler. Zudem dementierte Von Metzler an dieser Stelle die allgemeine Ansicht: �Die Banken würden nach der Krise einfach weiter machen wie zuvor.� Des Weiteren betonte der Ehrenbürger, dass sich schon einiges geändert habe und anderes bereits auf den Weg gebracht sei. Aussagen aus der eigenen Branche, wie �das Casino hätte lediglich einen neuen Anstrich bekommen, anstatt neu aufgebaut zu werden� oder �die Finanzkrise sei zu kurz gewesen um wirklich etwas zu ändern� seinen nicht gerechtfertigt. In den Vordergrund stellt Von Metzler das �Produkt Vertrauen� müsse wieder aufgebaut werden, da es die Basis aller Finanzgeschäfte sei und �wie ein Baum viel Zeit zum Wachsen brauche, jedoch in seinem Zerfall nicht mehr aufzuhalten sei, ist er einmal beschädigt.�
Im Anschluss fand noch eine von Raettig moderierte Diskussionsrunde statt, in der auch noch die letzten Fragen durch Metzler erfolgreich geklärt werden konnten.
 |  | Manager nicht allein für Krise verantwortlich
Müller: „Regelmäßig um eigene Geldanlage bemühen“
|  |  | Schon seit zwei Jahren redet die Wirtschaft über eine Finanzkrise. Immer mehr Zeitungen berichten jetzt von sich stabilisierenden Finanzmärkten und Erholungstendenzen. „Doch geht es wirklich aufwärts?“ und „Ist die Finanzkrise ein Managerversagen oder doch Staatsversagen?“ Diesen und weiteren Fragen stellten sich nun die Mitglieder und weiterer Gäste der Sektion Taunus in einer Podiumsdiskussion, die zusammen mit der Stiftung „Zur Himmelspforte“ organisiert wurde.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der Referenten erklärten Dr. Reinhard Himmelreich, Wirtschaftsprüfer der PricewaterhouseCoopers AG, und Heiko Veit, Aktienfondmanager des Bankhauses B. Metzler seel. Sohn & Co., die Ursachen für die Entstehung der Finanzkrise.
Himmelreich machte den rund 60 Teilnehmern deutlich, dass der Staat mit seiner Niedrigzinspolitik und der gescheiterten Bankenaufsicht mit zur Finanzkrise beigetragen habe. Daher sei es nicht richtig, allein die Manager für die Finanzkrise verantwortlich zu machen.
„Unser Staat hat sich aufgrund der Finanzkrise erneut stark verschuldet“, erklärte der Aktienfondmanager Heiko Veit. Abgesehen davon, werde laut Internationalem Währungsfonds ein weiterer Anstieg der Verschuldung in Deutschland erwartet. Verantwortlich dafür seien die massiven Konjunkturpakete des Staates, denn es werde immer mehr ausgegeben als eingenommen werden könne.
Nach Meinung des TV-bekannten Börsenmaklers Dirk Müller ist kein V-förmiger Konjunkturaufschwung zu erwarten. „Die leichten Erholungstendenzen sind mit Staatsgeldern und Kurzarbeit gekauft worden. Das reicht jedoch nicht für eine langfristige Schuldenbefreiung“, so Müller. Die Frage sei: „Was wird nun aus den Staatsschulden?“. Müller rechnet mit einer Neuverhandlung der Schulden. Keiner wisse genau wann diese stattfindet, doch werde es im Ergebnis so kommen. Eine Schuldenstreichung klinge unglaublich, sei jedoch auch in unserem Finanzmechanismus möglich, erklärte Müller.
Der Finanzexperte riet zur Prävention: „In Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, sich um die eigene Geldanlagen regelmäßig zu bemühen.“ Deswegen empfiehlt Müller Wandelanleihen, die regelmäßig in Aktien umgewandelt werden können.
 |  | James D. Bindenagel zu Gast beim Wirtschaftsrat Hessen
Ehemaliger Botschafter der USA besucht Landesgeschäftsstelle
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Anlässlich der Teilnahme als Podiumsgast an einer Veranstaltung der Sektion Darmstadt des Wirtschaftsrates über den 20. Jahrestag der Öffnung der Prager Botschaft besuchte der
damalige stellvertretende Botschafter der USA in der DDR und jetzige Vizepräsident der
DePaul Universität in Chicago, James D. Bindenagel, die Landesgeschäftstelle des
Wirtschaftsrates Hessen in Frankfurt.
Bindenagel, Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und ausgewiesener Kenner der
deutschen Politik, wollte sich über die Arbeit des Wirtschaftsrates in Hessen informieren.
Bindenagel: „Ich finde die Arbeit des Wirtschaftrates im Sinne der Optimierung der
Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft außerordentlich bedeutsam und habe
selbstverständlich gerne meinem Freund Dr. Bernhard Knaf die Zusage zu einer Teilnahme
an der Veranstaltung in Darmstadt gegeben. Ich halte es für wichtig, auch 20 Jahre nach Fall
der Mauer und den bedeutsamen Ereignissen in der deutschen Botschaft in Prag an diese
historischen Ereignisse zu erinnern und gerade den Jüngeren Hintergrundinformationen zu
liefern, die zu einem besseren Verständnis der damaligen Ereignisse führen.“ |  | Standortfaktor für Frankfurt: Kreativität
Wirtschaftsdezernent Markus Frank spricht vor Wirtschaftsrat
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"Viele Unternehmen entscheiden sich für Frankfurt als Standort wegen der günstigen geographischen Lage und der gut ausgebauten Infrastruktur", sagte der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Markus Frank, auf dem traditionellen Unternehmerfrühstück der Sektion Frankfurt des Wirtschaftsrates. Rund 100 Unternehmern und Führungskräften verschaffte Frank mit seinem Vortrag "Standortfaktor Kreativität: Chancen und Perspektiven für Frankfurt am Main" einen Einblick in die Kreativitätswirtschaft der Mainmetropole.
Der Stadtrat betonte, wie wichtig Frankfurt als Standort vieler bedeutender Unternehmen sei. Weil häufig die gute Infrastruktur zu den ausschlaggebenden Faktoren zähle, sei es entscheidend, sich für den weiteren Ausbau der Infrastruktur einzusetzen. Dazu gehöre auch der Ausbau des Frankfurter Flughafens. Große Bedeutung maß der Wirtschaftsdezernent auch den Kreativitätsbranchen wie der Film- oder die Werbeindustrie zu. Viele Filme und Werbeaufnahmen würden in Frankfurt gedreht. "Dies zeigt die Weltoffenheit der Stadt", sagte der CDU-Politiker. Die kreativen Branchen zeigten, dass Frankfurt nicht nur eine langweilige Bankenstadt, sondern auch eine Stadt zum Wohlfühlen sei. Wünschenswert wäre es, so Frank dass in diesen kreativen Branchen mehr Ausbildungsmöglichkeiten angeboten werden.
Ein weiteres Schwerpunktthema war die Kinderbetreuung. Sie sei besonders wichtig, um den Eltern die Möglichkeit zu bieten, weiterhin ihrem Beruf nachzugehen. Denn nur wenn die Frage, "Wohin mit dem Kind?" geklärt sei, müssten die Arbeitgeber nicht mehr auf ihre qualifizierten Arbeitskräfte verzichten.  |  | Lauk: „Auch in der Krise die Konsolidierung nicht aus den Augen verlieren“
130 Unternehmer des Wirtschaftsrates trafen sich in Heppenheim
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Der Vorstand der Sektion Bergstraße lud zu einer Vortragsveranstaltung mit dem Präsidenten des Wirtschaftsrates, Prof. Dr. Kurt J. Lauk, nach Heppenheim ein. Der Abend stand unter dem Thema „Für die starke Mitte“, indem Herausforderungen und wichtige Weichenstellungen für die Zukunft aufgezeigt werden sollten.
Den Rahmen dieser Veranstaltung bot das WICOM-Forum - ein restauriertes und unter denkmalschutzgestelltes ehemaliges E-Werk. Hausherr Dr. Brian Fera, Sprecher der Sektion Bergstraße, freute sich, über 130 Gäste begrüßen zu können. Zudem ehrte er mit Renate Antes das fünfzigstes Mitglied der Sektion Bergstraße.
Prof. Hans Helmut Schetter, Landesvorsitzender des Wirtschaftsrates Hessen, führte ins Thema ein und hob die Bedeutung der Bildungspolitik für die Zukunft des Standortes Deutschland hervor. Diese habe zwei Enden: Zum einen die Hochschulen, die für die Ausbildung der „Begabtesten unseres Landes sorgen“. Zum anderen bedürfe es aber auch einer grundlegenden Schulbildung, in der möglichst alle einen Abschluss und damit Anschluss an die Berufswelt erhielten. „Wir müssen die Risse in der Gesellschaft schließen“, so Prof. Schetter weiter. Die Schulqualifikation müsse auch den weniger Begabten eine Integration in unsere Gesellschaft ermöglichen.
„Es geht um viel!“, betonte der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Prof. Dr. Kurt J. Lauk und wies damit auf die Bedeutung der bevorstehenden Bundestagswahl am 27. September hin. Diese werde in hohem Maße über wichtige Weichenstellungen und Regelungen für die Zukunft entscheiden. Eine der größten Herausforderungen werde hierbei die enorme Staatsverschuldung sein, die die öffentlichen Haushalte und sozialen Sicherungssysteme enorm belastet. Dennoch sei auch in Krisenzeiten die Haushaltskonsolidierung nicht aus den Augen zu verlieren – sie bleibe eines der Topthemen für den Wirtschaftsrat.
Dr. Michael Meister, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Mitglied des Präsidiums des Wirtschaftsrates Deutschland, sprach sich in seinem Grußwort für ein einfacheres Steuerrecht und den Abbau von Bürokratie aus: „Wir müssen den Menschen vertrauen, indem wir ihnen mehr Freiheiten zusprechen“, so Meister. Zugleich betonte er, dass diese Freiheit mit der Verantwortung als Bürger dieser Gesellschaft einhergehe.

„Der Wirtschaftsrat ist eine Organisation, die sich in besonderer Weise als Erben Ludwigs Erhards begreift und steht für Freiheit und Verantwortung“, erklärte Wolfgang Steiger, Mitglied der Bundesgeschäftsführung des Wirtschaftsrates. Aus diesem Grund verdeutlichte Steiger auch in seinem Schlusswort die Gefahr einer rot-roten Koalition. Er zeigte auf, dass der Kanzlerkandidat der SPD, Frank Walter Steinmeier, keine andere Machtoption besäße. Die Veranstaltung habe „viele Argumente und Inhalte hervorgebracht, die wir den Menschen mitteilen können“, bedankte sich Steiger beim Gastgeber und den Referenten des Abends. |  | Beim Klimaschutz auch auf erneuerbare Energien und Energiemix setzen
Landesfachkommission diskutiert über Umweltpolitik
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Rund 50 Gäste verfolgten in den Räumen der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft die Vorträge von gleich vier verschiedenen Referenten. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung der Landesfachkommission Umwelt- und Energiepolitik des Wirtschaftsrates Hessen diskutierten die Teilnehmer unter anderem über das Thema: „Wie können wir Primärenergie einsparen, um die Vorräte an Energieträgern zu strecken?“. Ziel war es, ein Konzept zu finden, wie man die Abhängigkeit von Importländern mindert und die Klimaveränderung stoppt.
Dr. Klaus Lippold, Vorsitzender der Enquete-Kommission "Schutz der Erdatmosphäre" erläuterte, dass noch hart gearbeitet werden müsse, um die Reduktionsziele in der Klimafrage zu erreichen. Insbesondere die großen Umweltverschmutzer China, USA und Indien, aber auch wichtige Schwellenländer wie Brasilien müssten miteinbezogen werden. Insgesamt liege die Lösung in einem ausgewogenen Energiemix, der die Volkswirtschaft nicht übermäßig strapaziere, erklärte Lippold.

Edgar Kaufhold, Leiter des Kraftwerks Staudinger, erläuterte, dass bei Kohlekraftwerken der Wirkungsgrad von heute 38 Prozent auf über 50 Prozent gesteigert werden könne. Die spezifische CO2 Emission sei mit modernen Kraftwerken mehr als zweimal niedriger als bei Kohlekraftwerken in China.
Prof. Dr.-Ing. Holger Hagge, Leiter von Real Estate und Arbeitsplatzentwicklung, stellte das „Green-Building-Projekt“ der Deutschen Bank vor, welches die größte Gebäudesanierung Europas darstelle. Das „Green Building“ sei als ein globales Vorbild für ein ökologisch nachhaltiges Bürogebäude konzipiert und zeige auf, welche nachhaltige Energieeffizienzverbesserung bei Bestandsimmobilien möglich ist.
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schmid, Leiter Institut für Solare Energieversorgungstechnik in Kassel, Mitglied im „Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen“, erläuterte, dass ein unumkehrbarer Zustand des Klimawandels nur zu stoppen sei, wenn eine 80-prozentige Einsparung der CO2 Emissionen bis Mitte des Jahrhunderts in den Industrieländern gelänge. Ein Szenario, bei dem bis dahin in Deutschland die Energieversorgung zu mehr als 80 Prozent von erneuerbaren Energien bestritten wird, sei in der Tat realisierbar, so Schmid.
Die Auftaktveranstaltung der Kommission „Energie und Umwelt“ möchte ihre Aktivitäten zielstrebig weiterverfolgen. Dabei wolle die Kommission relevante Themen der Energie- und Umweltproblematik aufgreifen, die politisch noch gelöst werden müssen. An vielen Stellen werde die Lösung zur Zeit wegen unterschiedlicher Interessen verhindert. Hier gelte es, die Defizite zu analysieren und publik zu machen.
 |  | 1. Golftag Mittelhessen ein voller Erfolg
Schnupperkurs und 18-Loch-Turnier für Mitglieder
|  |  | Ob Golfanfänger oder aktiver Golfer – beim 1. Golftag in Mittelhessen im Golf-Park Winnerod kamen alle auf ihre Kosten. Trotz des eher durchwachsenen Wetters waren etwa 40 Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates der Einladung der Sektion Gießen/Alsfeld und Marburg/Biedenkopf in das mittelhessische Reiskirchen gefolgt.
Während geübte Golfer am frühen Freitag Nachmittag in Vierer-Flights zum 18-Loch Turnier starteten, konnten sich Anfänger ohne Platzreife im Schnupperkurs vergnügen. Viele der Teilnehmer am Schnupperkurs, hatten noch nie zuvor einen Golfschläger in den Händen gehalten. Betreut von einem der Golflehrer des Clubs hatten die Anfänger hier die Chance ihre ersten Bälle auf der Driving Range zu schlagen. Für fortgeschrittene Anfänger stand außerdem ein 9-Loch Turnier zur Auswahl. So konnte sich jeder für die Gruppe entschieden, die seinen Golffähigkeiten am ehesten entsprach.
Für die Stärkung für zwischendurch wurde mit Brötchen, Kuchen und Kaffee gesorgt. Am Abend konnten die Golfer den Tag bei einem gemütlichen Barbecue im Clubhaus ausklingen lassen. Eine Siegerehrung schloss den Golftag ab. Der Gewinner erhielt eine zweitägige Übernachtung in einem Hotel von Vila Vita. Stefan Oberhansl, Sprecher der Sektion Marburg/Biedenkopf, bedankte sich bei den Sponsoren und Teilnehmern. „Aufgrund des Erfolges werden wir diese Veranstaltung wiederholen. Sie sind schon jetzt alle zum nächsten Golftag in Mittelhessen eingeladen“, kündigte Oberhansl an.

 |  | Matthias Bechtold führt neu gegründete Sektion Odenwald - Sektionsthemen: Tourismus und Breitbandversorgung
|  |  | Die Sektion Odenwald des Wirtschaftsrates Deutschland, Landesverband Hessen, wählte bei ihrer Mitgliederversammlung in den Räumen der Privat-Brauerei Schmucker in Mossautal einen neuen Sektionsvorstand. Einstimmig wurde Matthias Bechtold bei geheimer Wahl in das Amt des Sektionssprechers gewählt. Bechtold, Geschäftsleiter und Rechtsanwalt der Wasa Pallets GmbH (Mossautal), bedankte sich für das Vertrauen der Mitglieder.
Ebenfalls einstimmig wurde als stellvertretender Sprecher Christoph Günther, Geschäftsführer der Vibradorm GmbH (Michelstadt), von den Mitgliedern gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Anna Rosemarie Karl, Geschäftsführerin der Karl Elektronikbau GmbH (Reichelsheim), Michael Braner, Geschäftsführer der Quint sdi GmbH (Hesseneck-Kailbach), Jens Fischer, Geschäftsführer, Jäger Direkt GmbH (Reichelsheim) und Tino Klinger, Inhaber der Steuerkanzlei Klinger und Partner (Reichelsheim). Als Bundesdelegierte für die jährlich stattfindende Delegiertenversammlung in Berlin wurden Matthias Bechtold, Christoph Günther, Judith Lannert, Mitglied des Hessischen Landtags, (Reichelsheim) und Ralf Mai, Geschäftsführer der Recycling und Entsorgungs Service GmbH (Michelstadt) bestimmt. Sie werden künftig die Odenwälder Interessen auf Bundesebene vertreten.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand eine Vortragsveranstaltung mit Innenstaatssekretär Boris Rhein statt. Rund 50 Mitglieder und Gäste hatten sich zum Thema „Wahljahr 2009 – Deutschland am Scheideweg“ eingefunden. Am 27. September entscheide sich, ob Deutschland weiterhin auf Basis einer Sozialen Marktwirtschaft funktionieren soll. Bürgerliche Parteien würden dafür einstehen, erklärte Rhein mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl.
In einem Schlusswort betonte Bechtold, dass die Stärken der Region Odenwald weiter ausgebaut werden müssten. „Förderung von Tourismus und Breitbandversorgung im Odenwald gehören zu den wichtigen Dingen. Hier wollen wir als Sektion mitarbeiten und voran kommen“, so der Sektionssprecher. Er sehe den Wirtschaftsrat nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Vereinen und Organisationen, sondern vielmehr als Ergänzung. „Wir wollen zusammen etwas erreichen und mit der Politik und den hier ansässigen Interessenvertretungen kooperieren.“ Der Wirtschaftsrat sei breit aufgestellt und biete zudem das dafür notwendige Netzwerk.

 |  | Sektionsvorstand Bergstraße neu gewählt
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Die Sektion Bergstraße des Wirtschaftsrates Deutschland, Landesverband Hessen, bestimmte in ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Sektionssprecher, Vorstand und Bundesdelegierte. Der alte Sektionssprecher ist auch der Neue: Einstimmig im Amt bestätigt wurde Dr. Brian Fera, Geschäftsführender Gesellschafter der Wicom Germany GmbH.
Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Jürgen Dudek, Geschäftsführer der Autohaus Dudek & Fischer OHG, Holger Kahl, Kreisgeschäftsführer der CDU Bergstraße, und Dr. Volker Schleep, Direktor Global Operations, Evonik Röhm GmbH, gewählt.
Als Bundesdelegierte vertreten künftig Dr. Brian Fera sowie Jürgen Dudek die Interessen der Sektion Bergstraße in Berlin. Zur stellvertretenden Bundesdelegierten wurde Pia Fera gewählt.
 |  | Peter Beuth MdL: „Union muss sich ihre Integrationsfähigkeit bewahren“
CDU ist auf Wirtschaftsrat als Unternehmerverband angewiesen
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„Der Einzelne hat manchmal mehr Einfluss als man glaubt“, erklärte Peter Beuth, Mitglied des hessischen Landtages und Generalsekretär der CDU Hessen. Richtig etwas leisten könne man vor allem dann, wenn man sich engagiere, also Partei ergreife, so Beuth.
Die Sektion Wetterau des Wirtschaftsrates Hessen hatte zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Die Zukunft des Parteiensystems: Was kann der Einzelne und eine Partei wirklich leisten?“ zur Neurath + König AG nach Karben (Wetterau) geladen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Sektionssprecher Eric Gottschalk, richtet auch Guido Rahn, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Karben, ein Grußwort an die Gäste.
Beuth betonte in seinem Vortrag die Bedeutung des Wirtschaftrates für die Union, das gelte insbesondere für die kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Partei. Insbesondere in Diskussionsforen, wie sie der Wirtschaftsrat als unabhängiger Verband organisiere, könne der Einzelne unmittelbar auf die Politik einwirken. Schließlich sei auch der Landtag kein „closed shop“. In der Vergangenheit sei von den Sektionen und Landesfachkommissionen bereits Einfluss auf die bundes- und landespolitische Ebene ausgeübt worden. Dieser Kanal der politischen Einflussnahme könne und solle in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Allerdings müsse sich die CDU als Volkspartei auch ihre Integrationsfähigkeit bewahren und verschiedene politische Pole „von Lauk bis Laumann“ verbinden.
In einer anschließenden Diskussionsrunde beteiligten sich die Gäste angeregt mit zahlreichen Fragen und Beiträgen. Abschließend lud die Neurath + König AG zu einem Imbiss ein.
 |  | Veranstaltungshinweis
One Night in Frankfurt am 14. November 2009
|  |  |  |  | onf.pdf |  | Jahresbericht 2008
|  |  | Über die Aktivitäten unseres Landesverbandes informiert Sie der Jahresbericht 2008, der Anfang Mai 2009 erschienen ist. Der Berichtsteil Hessen ist hier einsehbar. |  | 2008_jahresbericht_hessen.pdf |  | POSITIONSPAPIER - 23.03.2009
Arbeit stärken
|  |  |  |  | Positionspapier_Kassel_Arbeit_staerken.pdf |  | "Nachhaltiges Bauen lohnt sich für alle"
Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Mark Weinmeister
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Ökonomische Vorteile durch ökologische Lösungen – dass dies möglich ist, zeigte die Veranstaltung mit dem Thema "Verantwortung und Wettbewerbsfaktor: Nachhaltiges Bauen!". Die Sektion Wetterau des Wirtschaftsrates Hessen hatte in Zusammenarbeit mit der Lahmeyer International GmbH und der Lahmeyer Rhein-Main GmbH zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion eingeladen. Mehr als 100 Unternehmer aus der Region kamen, um sich über das Thema zu informieren.
Prof. Dr. Graubner von der Technische Universität Darmstadt eröffnete die Veranstaltung mit der Auseinandersetzung über die Frage "Nachhaltigkeit im Bau – Mode oder Mehrwert?" über die Bedeutung und das Potenzial von nachhaltigem Bauen. "Angesichts der dramatischen Auswirkungen des Klimawandels und seine hohen Kosten für die Gesellschaft muss es uns gelingen, Umweltaspekte und sozialen wie wirtschaftliche Gesichtspunkten gleichrangig zu berücksichtigen". Nachfolgenden Generationen sollten ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge vorfinden.
Dabei stellte Prof. Dr. Graubner das neue Gebäudezertifikat vor: Das "Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen (DGNB)" bewerte anhand von 44 Einzelkriterien, die den sechs Kriteriengruppen "Ökologische Qualität", "Ökonomische Qualität", "Soziale und Funktionale Qualität", "Technische Qualität" sowie "Prozessqualität" zugeordnet würden, alle wesentlichen Gebäudeeigenschaften. Anhand weiterer sechs Kriterien werde die "Standortqualität" mit einer separaten Note bewertet. Durch diesen ganzheitlichen Bewertungsansatz soll der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes - von der Planung, den Bau über die Nutzung bis hin zur Erneuerung und zum Rückbau – betrachtet werden können.

Im Gegensatz zu anderen, so genannten "Green Building Rating Systems", die sich meist auf Einzelaspekte der Nachhaltigkeit konzentrieren, kann das deutsche Qualitätssiegel aufgrund seiner ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbeurteilung als "Sustainable Building Rating System" bezeichnet werden, sagte Prof. Dr. Graubner. In vielerlei Hinsicht ließe sich mit einer Ratifizierung nach dem deutschen Gütesiegel ein Mehrwert erzielen. Dieser könne beispielsweise objektive Vergleichsmöglichkeit verschiedener Bauwerke, Wertstabilität oder bessere Vermarktungschancen umfassen. "Nachhaltiges Bauen kann sich also für alle lohnen", betonte Prof. Dr. Graubner.
In der anschließenden von Manfred Köhler, Koordinator Wirtschaft Rhein-Main der Frankfurter Allgemeine Zeitung, moderierten Podiumsdiskussion diskutierten Vertreter aus Politik und Wirtschaft: Mark Weinmeister, Staatssekretär im Hessischen Umweltministerium; Prof. Dr. Graubner, Technische Universität Darmstadt; Wolfgang Weitz, Tishman Speyer; Dr. Matthias Jacob, Bilfinger Berger Hochbau; Dr. Hartmut Arlt, Lahmeyer Rhein-Main GmbH und Dr. Andreas Wiese, Lahmeyer International.
Themen, wie Kriterien für nachhaltiges Bauen, die verschiedenen auf dem Markt vertretenen Zertifikate, Kosten und Nutzen der energetischen Renovierung von Altbauten sowie politische Förderprogramme wurden erörtert und mit dem Publikum diskutiert.
Wolfgang Steiger, Landesvorsitzender des Wirtschaftsrats Hessen forderte in seinem Schlusswort, das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in der Umweltpolitik, sondern auch in der Wirtschaftspolitik zu forcieren: "Wir müssen langfristig bauen, denken und wirtschaften!"
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lud German Halcour, Geschäftsführer der Lahmeyer Rhein-Main GmbH, zu einem Meinungsaustausch und Imbiss ein. |  | | >> A R C H I V - hier finden Sie frühere Mitteilungen des Landesverbandes Hessen |
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