24. November 2011
Ausbau der Stromnetze in Europa auf die Überholspur setzen!

„Versorgungssicherheit muss im Zentrum der Energiewende stehen. Hierfür müssen wir den Ausbau der Stromnetze in Europa auf die Überholspur setzen“, forderte EU-Kommissar Oettinger gestern bei der Sitzung der Bundesfachkommission Energiepolitik des Wirtschaftsrates in Brüssel.

Ziel muss es sein, Planungs- und Genehmigungsverfahren für neue Stromleitungen zu straffen und binnen drei Jahren abzuschließen. Dies wäre aber nur möglich, wenn sich die Bundesländer in Deutschland besser untereinander abstimmen und den Verfahren im Planungsrecht Vorrang eingeräumt wird. „Es darf nicht sein, dass die Energiewende ins Stocken kommt, weil die Genehmigungen für neue Stromleitungen auf einem Stapel von Akten liegen geblieben sind,“ betonte Oettinger.

„Die Umsetzung der deutschen Energiewende darf nicht im nationalen Alleingang erfolgen. Wenn wir unsere Ausbauziele bei erneuerbaren Energien erreichen wollen, benötigen wir eine stärkere Verzahnung der nationalen mit der europäischen Energiepolitik. Nur so können wir unsere Energieversorgung wieder stärker an Wettbewerb und Effizienz ausrichten,“ so Dr. Johannes Lambertz, Vorsitzender der Bundesfachkommission Energiepolitik des Wirtschaftsrates. „Entscheidend ist, dass der Industriestandort Deutschland auch in Zukunft eine global wettbewerbsfähige Energieversorgung besitzt.“

Impressionen
Karl Falkenberg, Generaldirektor der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission; Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie; Dr. Johannes Lambertz, Vorsitzender der Bundesfachkommission Energiepolitik des Wirtschaftsrates und Vorsitzender des Vorstandes der RWE Power AG; Peter Vis, Kabinettchef von Connie Hedegaard, EU-Kommissarin für Klimaschutz (Foto: FKPK Felix Kindermann)
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Weiterführende Informationen:

 

Bundesfachkommission Energiepolitik

 

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