Themengebiete des Wirtschaftsrates

© thomaslerchphoto - Fotolia.com Internationale Wirtschaftspolitik Die starke internationale Verflechtung der deutschen Wirtschaft ist ein wesentlicher Pfeiler für Wachstum und Wohlstand in unserem Land. Exporte machen etwa die Hälfte des deutschen Bruttosozialproduktes aus. Der Außenhandel sichert in Deutschland fast zehn Millionen Arbeitsplätze.

© Özcan Arslan / Fotolia.de Europäische Finanzmarkt- und Währungspolitik Die EU-Schuldenkrise hat uns vor Augen geführt, dass die EU ohne ausreichendes politisches Fundament ein Schönwettersystem bleibt. Nur mit einem zuverlässigen Ordnungsrahmen für die Finanzmärkte, einer weiteren Schärfung des Stabilitätspaktes und einem Paradigmenwechsel hin zu nachhaltigen öffentlichen Haushalten kann es gelingen, die Stabilität des Euro dauerhaft zu sichern.
© Stefan Rajewski / Fotolia.de Steuern, Haushalt und Finanzen Die Haushaltskonsolidierung sowie die zur Einhaltung der verfassungsrechtlichen Schuldenbremse notwendige konsequente Rückführung der Neuverschuldung müssen zum Gütesiegel dieser bürgerlichen Regierung werden. Parallel ist der wirtschaftliche Aufschwung durch eine spürbare Vereinfachung des deutschen Steuerrechts zu unterstützen.
© Bertold Werkmann / Fotolia.de Familienunternehmen und Mittelstand
Die Stärke der deutschen Wirtschaft ist in ihren Familienunternehmen begründet. Neun von zehn Unternehmen hierzulande befinden sich in Familienhand. Sie repräsentieren fast 50 Prozent aller steuerpflichtigen Umsätze und beschäftigen mehr als die Hälfte aller steuerpflichtigen Arbeitnehmer. Gleichwohl genießen Familienunternehmen in der politischen wie öffentlichen Wahrnehmung nicht immer die Beachtung, die ihnen vor dem Hintergrund ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung zustehen müsste.

© Marem / Fotolia.de Arbeitsmarkt und Alterssicherung Weltweit wird Deutschland um sein Jobwunder und die Rekordüberschüsse der Sozialkassen beneidet. Doch statt die günstige Ausgangslage entschlossen für die zukunftsfeste Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme zu nutzen, gefährden einige Pläne der Bundesregierung die Fortschritte der Agenda 2010 und die Jobchancen der Bürger in Deutschland. Nun gilt es im konkreten Regierungshandeln, eine Verriegelung des Arbeitsmarktes und eine Überlast der jungen Generationen zu verhindern.
© Andy Dean / Fotolia.de Wachstum und Innovation Deutschland muss in den kommenden Jahren noch stärker zu einer Wissens- und Gründergesellschaft werden, damit wir unseren Spitzenplatz als Innovationsstandort erfolgreich verteidigen können. Dazu bedarf es einer stärkeren Zusammenarbeit von Industrie, Politik und Zivilgesellschaft. Ein immer höherer Anteil der Wertschöpfung, des Exports und der Beschäftigung wird in Zukunft auf Industrien und Dienstleistungsbereiche entfallen, die durch besonders hohe Wissensintensität gekennzeichnet sind.
© HaywireMedia / Fotolia.de Internet und Digitale Wirtschaft Nach einer rasanten Entwicklung der letzten Jahre zählt die IKT-Branche in Deutschland mittlerweile zu den Schlüsselindustrien mit über 900.000 Beschäftigten und einer gewerblichen Wertschöpfung von 4,3 Prozent hat sie traditionelle Industriezweige, wie beispielsweise die Automobilbranche, hinter sich gelassen.

© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.de Gesundheitswirtschaft Die Sicherstellung einer hochwertigen medizinischen Versorgung für alle Bürger – bei zunehmender Lebenserwartung und Ärztemangel in einigen Regionen – ist die große Herausforderung, der sich unser Gesundheitssystem stellen muss.
© gzfz / Fotolia.de Energiepolitik Energie muss bezahlbar bleiben und jederzeit sicher fließen können. Damit wir auch in Zukunft weltweit an der Spitze der Wirtschaftsnationen stehen, muss die dritte Energiewende innerhalb von nur elf Jahren gelingen. Für das Industrieland Deutschland – aber auch für die Bürger – gibt es nichts Schlimmeres als neue Planungsunsicherheit.
© christian42 / Fotolia.de Umweltpolitik Wirtschaftlichkeit und Augenmaß müssen wieder zum Maßstab in der Umweltpolitik werden. Es darf nicht länger sein, dass staatliche Vorgaben gerade die Teile der Wirtschaft immer stärker belasten, die innovative Lösungen zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz entwickeln. Einen Riss in der Wertschöpfungskette durch die Abwanderung ganzer Industriezweige kann sich Deutschland keinesfalls leisten.
© Gina Sanders / Fotolia.de Stadtentwicklung, Bau und Immobilien
In der Bau-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft nimmt die Komplexität der dringend notwendigen Reformen sowie der Einfluss europäischer Vorgaben so schnell zu wie in keinem anderen Wirtschaftszweig. Die lebenswerte Gestaltung von Städten und Gemeinden, der fortschreitende demographische Wandel, die Erfüllung der Klimaschutz- und Ressourceneffizienzziele sowie die notwendig gewordenen Regulierungen des Finanzmarktes stellen die Branchen vor enorme Herausforderungen.

© christian42 / Fotolia.de Verkehrspolitik, Logistik und Infrastruktur
Mobilität ist der Motor der Wirtschaft und Ausdruck der Freiheit, sie schafft Wohlstand und ist für einen reibungslosen globalen Güterverkehr unverzichtbar. Dies gilt für unser Land, das vom internationalen Warenaustausch lebt, in besonderem Maße. Die Anforderungen, die an die Mobilität von morgen gestellt werden, sind vielfältiger als noch in den vergangenen Jahrzehnten: Sie muss klimafreundlicher und Ressourcen schonender sein und zugleich die individuellen Bedürfnisse einer immer arbeitsteiligeren Wirtschaft erfüllen.

© pressmaster / Fotolia.de Junge Generation Die Bundesfachkommission Junge Generation entwickelt Lösungsstrategien zu den zentralen Herausforderungen der Generationengerechtigkeit. Leitbild ist hierbei ein Grundverständnis bürgerschaftlichen Engagements, das ausgehend von der Eigenverantwortung über familiäre Verantwortung bis hin zur gesellschaftlichen Verantwortung mehrere Ebenen umfasst und auch die Verpflichtung zur Bewahrung von Natur und Schöpfung einschließt.
Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft