Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung

In der Bau-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft nimmt die Komplexität der dringend notwendigen Reformen sowie der Einfluss europäischer Vorgaben so schnell zu wie in keinem anderen Wirtschaftszweig. Die lebenswerte Gestaltung von Städten und Gemeinden, der fortschreitende demographische Wandel, die Erfüllung der Klimaschutz- und Ressourceneffizienzziele sowie die notwendig gewordenen Regulierungen des Finanzmarktes stellen die Branchen vor enorme Herausforderungen.
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Insbesondere die Finanzierung der energetischen Gebäudesanierung und der altersgerechten Anpassung des Wohnungsbestandes sowie die Bekämpfung des Wohnungsleerstandes in den östlichen Teilen Deutschlands müssen in den kommenden Jahren gelöst werden. Die Anforderungen und Investitionskosten steigen kontinuierlich an, während die Fördermittel zurückgefahren werden. Aus Sicht der Bundesarbeitsgruppe Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung muss der Abbau krisenverschärfender Vorschriften, z.B. Zinsschranke, Verlustverrechnung und gewerbesteuerliche Hinzurechnung, konsequent weiter verfolgt werden.

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Die Kernforderungen des Wirtschaftsrates:

  • Stadtumbau zielgerichtet fortsetzen! Um lokale Wohnungsmärkte wieder ins Gleichgewicht zu bringen und lebendige Städte zu erhalten, ist ein gezielter, bedarfsgerechter Rück- und Umbau des Wohnungsbestandes notwendig, bei dem private Investoren konsequenter einbezogen werden müssen.

 

  • Verlässlichkeit bei energetischen Gebäudesanierungen! Notwendig ist ein Sanierungsfahrplan, der auf freiwilliger Optimierung statt staatlichem Zwang beruht, um den Sanierungsstau zügig zu beheben. Zugleich muss das Wirtschaftlichkeitsgebot bei allen Maßnahmen zwingend eingehalten werden.

 

  • Überregulierung verhindern - Keine nationalen Alleingänge! Das Verhältnis zwischen einer notwendigen zuverlässigen Regulierung und dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit einzelner Immobilienprodukte muss auch künftig austariert bleiben.

Zur 10. Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik im Februar 2012 mit EU-Kommissar Günther Oettinger und den Bundesministern Dr. Norbert Röttgen MdB und Dr. Peter Ramsauer MdB wurde verdeutlicht, wie die Energieeffizienz im Gebäudebereich erheblich gesteigert werden muss, damit die Energiewende gelingen kann.

Mit dem überwältigenden Teilnehmerzuspruch warb der Wirtschaftsrat im März 2012 mit dem Kompetenzzentrum Deutschland für neue Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz und Verringerung des Energieverbrauches in Gebäuden.

Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Vorsitzender der Bundesarbeitsgruppe
Dr. Marc Weinstock
Dr. Marc Weinstock
Vorsitzender des Aufsichtsrates
DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungs-gesellschaft  mbH & Co.KG, Wiesbaden

"Im Investmentmarkt bei professionellen Investoren hat seit langem ein Umdenken eingesetzt. Gebäude, die nicht energieeffizient und zertifiziert sind, lassen sich nur noch schwer verkaufen. Deshalb haben wir ein großes Interesse daran, beim Sanierungstempo zuzulegen."

Kontakt
Claudia Gellert
LL.M, LL.M oec.
Bereichsleiterin
Umwelt, Rohstoffpolitik und Immobilienwirtschaft

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Telefax: 030 / 240 87-206

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