Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

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Thema Nummer Eins ist Energiepolitik

Die Landesregierung will Mecklenburg-Vorpommern zum Energieland 2020 ausbauen. Unternehmer unterstützen diese Idee, bringen aber auch noch einmal eigene Vorstellungen in die Debatte ein.

„Für die Entwicklung des Energiestandortes Lubmin setzen wir uns ein. Dort wird die neue Ostseepipeline ankommen“, sagt Andreas Mau, Landesvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied im Bundesvorstand des Wirtschaftsrates. Der Wirtschaftsrat kritisiert, dass mit der Ablehnung des Baus eines neuen Kohlekraftwerkes eine Milliardeninvestition und neue Arbeitsplätze für Mecklenburg-Vorpommern verloren gegangen seien. „Wir brauchen Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung in unserem Land“, sagt Mau. Das Thema Energie hat der Landesverband gemeinsam mit den vier anderen norddeutschen Landesverbänden des Wirtschaftsrates auf dem Norddeutschen Wirtschaftstag unter dem Motto „Hanseregion: Innovation, Wachstum und Wohlstand“ im September 2011 in Rostock weiterverfolgt. „Auch die Themen Häfen, Logistik, Verkehrsinfrastruktur und Bildung standen auf dem Programm“, sagt Mau.

 

Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern gestaltet in sieben Sektionen Politik auf allen Ebenen mit: In Landesfachkommissionen entwickeln Unternehmer gemeinsame Positionen zu aktuellen politischen Themen. Regelmäßig stehen hochkarätige Veranstaltungen mit Abgeordneten auf EU-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie Spitzenkräften aus der Wirtschaft und Wissenschaft auf der Agenda.

 

Unsere Schwerpunkte:

 

  • Energiepolitik: Gesamtkonzept Energieversorgung für Norddeutschland – sicher, bezahlbar und umweltverträglich, technologieoffener Energiemix, der auch moderne Kohlekraftwerke einschließt, Lubmin zum Energie- und Industriestandort ausbauen

 

  • Haushaltskonsolidierung: Wiedereinstieg in den Schuldenabbau, Schuldenbremse in die Landesverfassung, Neuverschuldung  auf allen Ebenen stoppen

 

  • Bildung: Technische Bildung noch stärker ausbauen, Aus- und Weiterbildung von Lehrern verbessern, duale Berufsbildung weiterentwickeln, Hochschul- und Weiterbildung auf europäisches Spitzenniveau bringen und Qualität der Lehre verbessern

 

  • Forschung und Innovation: Mecklenburg-Vorpommern noch stärker zum Standort für Wissenschaft und Forschung ausbauen, Wissenschaft und Wirtschaft besser verzahnen, aussichtsreiche Cluster für Zukunftsbranchen etablieren

 

  • Verkehrsinfrastruktur: Verbesserung der Anbindung der Häfen, Logistikstandort stärken, Einrichtung eines Transeuropäischen Verkehrskorridors (TEN) von Triest über Berlin und Rostock nach Skandinavien, Bau der A 14 von Magdeburg nach Schwerin, schnelle IC- Anbindung von Rostock an den neuen Großflughafen in Berlin.

 

  • Mittelstand unterstützen: Bürokratieabbau verbessern und Liquidität sichern, Förderung von Unternehmen und Standorten im Bereich des Produzierenden Gewerbes mit hohem Exportanteil. Einrichtung von Wissens- und Entwicklungsclustern. Konzept gegen Fachkräftemangel
Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Landesvorsitzender
Andreas Mau
Geschäftsführer/Partner
MDS Möhrle Steuerberatungsgesellschaft, Schwerin
Mitglied des Bundesvorstandes

„Wir brauchen Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung in unserem Land."

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