
Gesellschafterin
Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG, Osnabrück
Mitglied des Präsidiums
Haushaltssanierung, Energiepolitik, Entbürokratisierung, Bildungspolitik und die Verkehrsinfrastruktur – das sind die Themen, die Unternehmer in Niedersachsen bewegen.
„Das Thema Staatsfinanzen hat für uns Unternehmer oberste Priorität“, sagt Astrid Hamker, Landesvorsitzende in Niedersachsen und Mitglied im Präsidium des Wirtschaftsrates. Mit Blick auf die Schuldenbremse müssten alle Ausgaben des Landeshaushaltes auf den Prüfstand. „Niedersachsen hat noch nie Schulden zurückgezahlt – das darf so nicht weitergehen“, fordert Hamker.
„Bei der Energiegewinnung aus Wind und Biogas liegen wir an Spitze. Deshalb spielt die Energiepolitik eine entscheidende Rolle für unser Land“, sagt Hamker. In Niedersachsen gelte es vor allem den Ausbau der Netzkapazitäten voranzutreiben, damit die gewonnene Energie auch in andere Teile Deutschlands transportiert werden könne.
„In Zeiten der Globalisierung müssen wir zudem föderale Grenzen zu überwinden“, sagt die Landesvorsitzende im Rückblick auf den 3. Norddeutschen Wirtschaftstag unter dem Motto „Hanseregion: Innovation, Wachstum und Wohlstand“ im September 2011 in Rostock. Dort haben die fünf norddeutschen Landesverbände des Wirtschaftsrates ihre gemeinsamen Themen Energiepolitik, Bildung und Verkehrsinfrastruktur vorangetrieben.
Der Landesverband Niedersachsen zählt rund 550 Mitglieder, die in 15 Sektionen Politik auf allen Ebenen mitgestalten: In Landesfachkommissionen entwickeln Unternehmer gemeinsame Positionen zu aktuellen politischen Themen. Regelmäßig stehen hochkarätige Veranstaltungen mit Abgeordneten auf EU-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie Spitzenkräften aus der Wirtschaft auf der Agenda. Mit Diskussionsrunden und Leuchtturmveranstaltungen wie dem Norddeutschen Wirtschaftstag sensibilisiert der Landesverband für wichtige politische Weichenstellungen.
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