Landesverband Nordrhein-Westfalen

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Nordrhein-Westfalen: Das Industrieland Deutschlands!

Nordrhein-Westfalen ist eine der bedeutenden industriellen Kernzonen der Welt. Nicht nur große Unternehmen, sondern insbesondere zahlreiche mittelständische, oft eigentümergeführte, Firmen bestimmen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Ein besonderes Kennzeichen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft ist ihre internationale Ausrichtung. Damit der Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleibt, sind gute Rahmenbedingungen notwendig. Hierfür setzt sich der Wirtschaftsrat ein.


„Von der Landesregierung fordert der Wirtschaftsrat ein klares und eindeutiges Bekenntnis zum Industriestandort sowie einen verlässlichen wirtschafts- und umweltpolitischen Kurs, der Nordrhein-Westfalen, das für sich betrachtet die siebtgrößte Volkswirtschaft in Europa ist, gestärkt in die Zukunft führt“, erklärt Paul Bauwens-Adenauer, Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und Mitglied im Präsidium des Wirtschaftsrates. Der Weg zum Innovationsland müsse weiter beschritten und die Bedeutung der Industrie im Land dürfe nicht zur Disposition gestellt werden. Insbesondere die Folgen des demographischen Wandels der Gesellschaft und den sich daraus ergebenden Folgen, u.a. für den Arbeitsmarkt müssen stärker in das Licht der Politik gerückt werden. Kontraproduktiv ist aus Sicht des Wirtschaftsrates ein eigenes Klimaschutzgesetz. Nordrhein-Westfalen allein kann das Klima nicht retten.


„Steuer- und Abgabenerhöhungen, mehr Staat und mehr Bürokratie kann sich unser Land nicht leisten“, betont der Landesvorsitzende. Oberste Priorität für den Wirtschaftsrat haben daher Konsolidierungsbemühungen, die auch eine Aufgabenkritik einschließen. So bleibt die Aufnahme einer Schuldenbremse in die Landesverfassung der Prüfstein für eine ernst gemeinte und nachhaltige Finanzpolitik.

Der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen braucht eine nachhaltige und ideologiefreie Verkehrspolitik, die nicht die Verlagerung von Verkehren zum Ziel hat. Eine gute Infrastruktur, die Straße, Schiene, Wasser und Luftverkehr einschließt, ist die Grundvoraussetzung für die globale Wettbewerbsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Unternehmen und sichert damit eine Vielzahl von Arbeitsplätzen. Der Wirtschaftrat Nordrhein-Westfalen setzt sich für eine Verkehrspolitik mit ganzheitlichem Ansatz ein, bei der jeder Verkehrsträger seine Stärken optimal einbringen kann.

Zweifelsfrei ist eine wichtige Fragestellung das Gelingen und die Gestaltung der Energiewende. Nordrhein-Westfalen als die Industrie- und Energieregion Nummer Eins in Deutschland ist davon besonders betroffen. Hier werden 30 Prozent des bundesweit benötigten Stroms hergestellt und 40 Prozent des deutschen Industriestroms verbraucht. Die Energiewirtschaft und die -industrie gehören zu den wichtigsten Arbeit- und Auftraggebern in der Wirtschaftsregion zwischen Rhein und Weser.

Immer mehr Unternehmer erkennen die Bedeutung eines Engagements im Wirtschaftsrat. Seine rund 2.000 Mitglieder organisieren sich in 27 Sektionen, die in allen Regionen des Landes Politik mitgestalten. Regelmäßig stehen hochkarätige Veranstaltungen mit Abgeordneten auf EU-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie mit Spitzenkräften aus Wirtschaft und Verwaltung auf der Agenda. Mit Diskussionsrunden und Leuchtturmveranstaltungen wie Regionaltagungen sensibilisiert der Landesverband für wichtige politische Weichenstellungen. Darüber hinaus leisten Landesfachkommissionen und Gesprächskreise einen wichtigen Beitrag zur Entscheidungsfindung in der Politik.

Thematische Schwerpunkte im Jahr 2016 sieht der Wirtschaftsrat Nordrhein-Westfalen in folgenden Bereichen:

 

  • Verkehrsinfrastruktur
  • Energie- und Umweltpolitik
  • Staatsfinanzen
  • Demographischer Wandel
  • Digitale Agenda
  • Wohnungsbau
Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Landesvorsitzender
Paul Bauwens-Adenauer
Geschäftsführender Gesellschafter
Bauwens GmbH & Co. KG
Köln
Mitglied im Präsidium
„Nordrhein-Westfalen ist ein starker Industriestandort und muss es auch bleiben!“
Kontakt
Manfred Ringmaier Landesgeschäftsführer
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Telefax: 0211 / 68 85 55-77
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