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„Der Wirtschaftsrat begrüßt, dass die Koalition endlich die schon im Koalitionsvertrag angekündigten ersten Schritte zur Vereinfachung und Modernisierung der Unternehmensbesteuerung beschlossen hat. Die geplante Vereinfachung durch den Umstieg auf eine Gruppenbesteuerung sowie die Erleichterungen beim steuerlichen Reisekostenrecht und den Unterkunfts- und Verpflegungsabrechnungen tragen für Wirtschaft und Arbeitnehmer erheblich zum Abbau der Steuerbürokratie und zur einfacheren Handhabung der Vorschriften bei“, sagte Lauk. Über eine geschickte Gestaltung könne Steuervereinfachung so Wachstumspolitik werden – auch und gerade in Zeiten der Haushaltskonsolidierung.
Lauk machte deutlich, dass vor allem der Wandel von der Organschaft hin zu einem moderneren System der Gruppenbesteuerung nicht nur europarechtlich geboten sei, sondern damit auch ein wichtiges Zeichen an deutsche wie international agierende Konzerne und Großunternehmen gesetzt werde. „Für die Abschaffung des Ergebnisabführungsvertrages ist es höchste Zeit. Allerdings muss von Anfang an darauf geachtet werden, dass angedachte Lösungen wie etwa ein Gruppenbeitragsmodell auch praktikabel und ohne rechtliche Zweifel in Deutschland umsetzbar sind!“
Sinnvoll wäre mit Blick auf die Einführung der E-Bilanz 2013 zudem auch die Verkürzung der Aufbewahrungsfristen. Dies dürfe jetzt nicht aus dem Blickfeld geraten. Entscheidend ist, dass den Ankündigungen zu den Planungen der weiteren Steuerreformvorhaben jetzt auch tatsächlich Maßnahmen folgen“, erklärte Lauk.
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