Umweltpolitik

Wirtschaftlichkeit und Augenmaß müssen wieder zum Maßstab in der Umweltpolitik werden. Es darf nicht länger sein, dass staatliche Vorgaben gerade die Teile der Wirtschaft immer stärker belasten, die innovative Lösungen zum Umwelt- und Klimaschutz sowie zur Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz entwickeln. Einen Riss in der Wertschöpfungskette durch die Abwanderung ganzer Industriezweige kann sich Deutschland keinesfalls leisten.
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Die Bundesfachkommission Umweltpolitik setzt sich für eine ideologiefreie Umweltpolitik ein, die wirtschaftliches Wachstum mit notwendigem Umwelt- und Klimaschutz stärker in Einklang bringt. Hierzu gehören u.a. keine weiteren Alleingänge beim Klimaschutz, die Verfügbarkeit von Energie zu bezahlbaren Preisen, die Herstellung eines fairen Wettbewerbs zwischen öffentlichen und privaten Abfallentsorgern sowie die verantwortbare Nutzung der Potenziale der modernen Pflanzenzüchtung. In seiner Bundesarbeitsgruppe Rohstoffpolitik macht sich der Wirtschaftsrat zudem für eine verlässliche Rohstoffpolitik stark, die das Industrieland Deutschland voranbringt sowie Wachstum und Wettbewerb nachhaltig sichert.

 

 

Die Kernforderungen des Wirtschaftsrates:

  • Internationale Klimapolitik – globale Antworten auf eine globale Herausforderung geben! Die internationale Kooperation mit den größten Treibhausgasproduzenten USA, China und Indien muss vorangetrieben und ein europäischer Alleingang mit ambitionierten, einseitigen Zielvorgaben verhindert werden! Vielmehr muss es eine faire Lastenverteilung mit weltweit gleichen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft geben.

 

  • Kontinuität im EU-Emissionshandel wahren! Eine künstliche Verknappung von CO2-Zertifikanten in Europa – in welcher Ausgestaltung auch immer – ist grundsätzlich abzulehnen. Der funktionierende Emissionshandel muss auch weiterhin als antizyklisches Instrument begriffen werden, wobei es eine Überfrachtung des Zertifikatehandels mit weiteren Politikzielen zu verhindern gilt.

 

  • Fairer Wettbewerb in der Entsorgungswirtschaft: Gleiche Wettbewerbsbedingungen für kommunale und private Unternehmen schaffen! Der Wirtschaftsrat setzt sich gegen die Rekommunalisierung und für mehr Wettbewerb in der Entsorgungswirtschaft ein. Das setzt die umsatzsteuerrechtliche Gleichstellung öffentlich-rechtlicher und privater Unternehmen voraus. Zudem soll die Kreislaufwirtschaft mit der Ausweitung der Produktverantwortung und der flächendeckenden Einführung einer getrennten Wertstofferfassung konsequent weiterentwickelt werden.

 

  • Europäische Vorschriften 1:1 umsetzen! Die EU-Umweltvorschriften sollten europaweit einheitlich und technologieoffen umgesetzt sowie weitere Verschärfungen und Belastungen vermieden werden.
WR-TV Dokumentation

Weitere Informationen sowie ausgewählte Presseveröffentlichungen zur 12. Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik.

Zum "10-Punkte-Plan für eine erfolgreiche Energiewende".

Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Vorsitzender der Bundesfachkommission
Dr. Wolfgang Große Entrup
Dr. Wolfgang Große Entrup
Senior Vice President/
Leiter des Konzernbereichs Umwelt & Nachhaltigkeit
Bayer AG, Leverkusen
Mitglied im Bundesvorstand

"Deutschland hat in puncto Energieeffizienz im internationalen Vergleich bereits einen sehr hohen Stand erreicht. Das ist gelungen durch Investitionen in innovative und sparsame Technologien. Die vielen wirtschaftlich und technisch machbaren Optimierungen in den industriellen Produktionsverfahren nutzen wir bereits."
Kontakt
Dr. Paul Kowitz
Fachgebietsleiter
Umwelt- und Rohstoffpolitik; Stadtentwicklung, Bau und Immobilien

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Telefax: 030 / 240 87-206

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