27. September 2012
So fern und doch so nah - Geschäftsbeziehungen mit den Philippinen
Geradeaus in die Zukunft – ein Schwellenland sucht seinen Weg. Auf die Philippinen wartet noch viel Arbeit, aber das Land bietet auch beste Voraussagen für die Zukunft: Ausländische Investoren finden spürbare Aufbruchstimmung, eine Lange im Zentrum Asiens sowie sehr gut ausgebildete, hochmotivierte und flexible Mitarbeiter.
Hornorargeneralkonsul Prof. Dr.-Ing. Gerhard Zeidler (Foto: WR)

„Nah und fern, ich selbst habe eine persönliche Beziehung zu den ASEAN-Ländern und kenne dort sehr offene Menschen, die freundlich, geduldig, durchweg englischsprachig und sehr gut ausgebildet sind. Deshalb bin ich sehr gespannt auf die Möglichkeiten des Austausches mit diesem spannenden Land“, leitete Bernhard Fischer, Mitglied des Vorstands der Sektion Böblingen/Sindelfingen/Leonberg die Veranstaltung ein.

 

Eine Vortragsreihe mit Dr. Lilia de Lima, Generaldirektorin der Philippine Economic Zone Authority, Frank Fischer, Geschäftsführer Webix Solutions GmbH Stuttgart, Ralph Füchtenkort, CEO der Greenova Philippines und Mitglied der German Philippine Chamber of Commerce (GPCCI) und Prof. Dr.-Ing. Gerhard Zeidler, Honorargeneralkonsul der Philippinen für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland, im Meilenwerk Region Stuttgart unter dem Motto „So fern und doch so nah – Geschäftsbeziehungen mit den Philippinen“.

 

Die Philippinen sind uns viel näher als wir glauben. Das Land ist geprägt vom christlichen Glauben, hat eine freie Presse und eine demokratische Regierung. Eine Besonderheit ist jedoch die überall auf den Philippinen verbreitete englische Sprache. Somit lohnt der Blick auf die Philippinen - kulturell, wirtschaftlich und nicht zuletzt auch aus touristischer Sicht. Das Land steht am Anfang einer großen Entwicklung und wird dem Beispiel anderer südostasiatischer Staaten folgen. Die Wirtschaft weist derzeit eine für viele Entwicklungsländer typische Zweiteilung auf: Moderne Elektronikindustrie und boomender Dienstleistungssektor auf der einen Seite und Armut und Subsistenzlandwirtschaft auf der anderen.

Ralph Füchtenkort, Mitglied der GPCCI (Foto: WR)

Der Dienstleistungssektor hat sich in den letzten Jahren zur tragenden Säule der philippinischen Wirtschaft entwickelt und trägt heute etwa zur Hälfte zur Entstehung des Bruttosozialprodukts bei. Gute Englisch-Kenntnisse, eine ausgezeichnete Ausbildung und hochmotivierte Fachkräfte haben immer mehr Unternehmen überzeugt. Vor allem Firmen aus den USA und Australien sind mit Tochterfirmen auf den Philippinen vertreten.Deutschland ist derzeit nur vereinzelt mit Betrieben vor Ort, dabei agieren diese sehr erfolgreich.

 

Die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten die Gelegenheit, das Land und seine Möglichkeiten kennenzulernen, und ihre Neugierde wurde dabei nicht enttäuscht.

 

„Wir haben nicht nur ein hochinteressantes Urlaubsland kennen gelernt, sondern auch einen guten Standort für Ihr Business, nicht nur für das Betreiben von Call Centern oder Business Process Outsourcing, sondern für alle Arten des wirtschaftlichen Austausches. Die Economic Zones bilden als einheitlicher Ansprechpartner die beste Plattform dafür“ resümierte Bernhard Fischer.

Dr. Lilia de Lima, Generaldirektorin Philippine Economic Zone Authority (Foto: WR)