19. April 2012
Wirtschaftsrat Hochsauerlandkreis zu Gast im Internat Bad Fredeburg des Sozialwerkes St. Georg
Über gesellschaftspolitische Herausforderungen der nächsten Jahre informierte sich die Sektion Hochsauerlandkreis des Wirtschaftsrates Deutschland bei einer Erkundung des Internates Bad Fredeburg, einem Tochterunternehmen des Sozialwerkes St. Georg e.V. Nicht nehmen ließ es sich Dieter Czogalla, Sprecher des Vorstandes, den Unternehmern aus dem Hochsauerlandkreis das Sozialwerk vorzustellen.

v.l.n.r. Dr. Marc Zoellner; Dieter Czogalla; Nicole Petersen; Friedrich Gleißner, Geschäftsführer der Internat Bad Fredeburg gGmbH; Prof. Dr. Patrik Sensburg MdB (Foto: Wirtschaftsrat)

Die freie Wohlfahrtspflege sei deutschlandweit ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor. Sie sei der größte Dienstleistungsbereich, der aber kleingliedrig aufgestellt sei. So sei das Sozialwerk mit seinen einzelnen Geschäftsfeldern auch für Südwestfalen ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Gleichwohl das Gesamtunternehmen keine Gewinne ausschütten dürfe, so müsse es Leistungen erbringen, die am Markt für Menschen mit Assistenzbedarf nachgefragt werden. Das Sozialwerk, so hob Czogalla hervor, leiste personenzentrierte Dienstleistungen, damit Menschen mit Behinderungen, Erkrankungen oder sozialen Schwierigkeiten selbstbestimmt leben können. Dazu beschäftigte man rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diversen eigenständigen Unternehmen, die rund 4.000 Menschen betreuen. Man sei insbesondere im Ruhrgebiet sowie im westlichen und südlichen Westfalen tätig und habe im Jahr 2010 einen Umsatz von 112,6 Mio Euro erwirtschaftet.

 

Nicole Petersen, Leiterin des Internates, stellte die Einrichtung vor und führte die Mitglieder des Wirtschaftsrates durch das Haus. Abschließend erklärte Dr. Marc Zoellner, Geschäftsführender Gesellschafter der Accumulatorenwerke Hoppecke Carl Zoellner & Sohn GmbH sowie Sprecher der Sektion Hochsauerlandkreises: „Es war nicht nur sehr interessant, einen Einblick in die Arbeit des Sozialwerkes St. Georg zu erhalten, sondern es gehört auch zum Anspruch des Wirtschaftsrates, sich um gesellschaftspolitische Fragestellungen und Verantwortung zu kümmern. Wir alle haben eine Menge, nicht nur persönlich, sondern auch für unsere Unternehmen, aus dieser Veranstaltung mitgenommen“