03. Juli 2012
Wirtschaftsrat hofft auf Bürokratieabbau
Mittelstandsförderungsgesetz Nordrhein-Westfalen
Die 745.000 mittelständischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen seien die Jobmotoren und Innovationstreiber im Land. Daher begrüße der Wirtschaftsrat, dass zukünftig alle wesentlichen Gesetze und Verordnungen mit Relevanz für den Mittelstand auf ihre Verträglichkeit für die mittelständische Wirtschaft geprüft werden sollen in der Hoffnung, dass so Konflikte vermieden und Verfahren vereinfacht werden.

Der Wirtschaftsrat verweist aber auch darauf, dass ein ähnliches Gesetz 2009 gestrichen worden ist, da erhebliche Zweifel an seiner Wirksamkeit aufgekommen waren, erklärte Paul Bauwens-Adenauer, Vorsitzender des Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen.

 

„Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass die rot-grüne Regierung nun endlich die besondere Bedeutung des Mittelstands für Beschäftigung und Wirtschaftswachstum im Land erkannt hat und den Versuch unternimmt, ihn in Entscheidungsprozesse, insbesondere was neue Gesetze betrifft, frühzeitig einzubeziehen“, kommentierte Bauwens-Adenauer das Vorhaben. Ob es für diese neue Berücksichtigung des Mittelstands eines Gesetzes mit der damit verbundenen Gefahr einer weiteren Bürokratisierung bedurft hätte, sei allerdings dahingestellt. Aktuell klagten vier von fünf Unternehmern über hohe bis sehr hohe Bürokratiekosten und einen hohen Zeitaufwand, der die Unternehmer daran hindere, sich intensiver um ihre Betriebe zu kümmern.

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