28. März 2014
100 Tage Große Koalition
Jens Spahn MdB diskutiert mit der Landesfachkommission über die Grundlagen der Gesundheitswirtschaft
Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jens Spahn MdB, berichtete vor der nordrhein-westfälischen Landesfachkommission Gesundheitswirtschaft über den Entstehungsprozess und die Ziele des Koalitionsvertrages. „Die Grundlagen sind geschaffen. Nun können wir uns in den nächsten drei Jahren intensiv mit den Versorgungsthemen auseinandersetzen,“ schilderte Spahn.
Jens Spahn MdB (Foto: Wirtschaftsrat)

Die Gesundheitspolitik stelle für ihn eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar und sei zugleich auch Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Mehr als 5,2 Millionen Beschäftigte erwirtschafteten in diesem Wirtschaftszweig rund. 12 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts. 


Schon jetzt sei aufgrund des demografischen Wandels erkennbar, dass die Ausgaben im Gesundheitswesen kontinuierlich ansteigen werden, prognostizierte der Politiker. Jedes Jahr stiegen die Kosten um weitere 8-10 Milliarden Euro. „Damit die Beitragszahler nicht überfordert werden, müssen wir Lösungen aufzeigen, wie eine nachhaltige Finanzierung gesichert werden kann. Wenn wir uns dieser Aufgabe stellen und die Chancen nutzen, kann in Deutschland weiterhin eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung für jeden - unabhängig von Einkommen, Alter, sozialer Herkunft oder gesundheitlichem Risiko - erhalten bleiben“, lautete Spahns Ausblick.