15. November 2019
125 Jahre Stadtwerke Kaiserslautern - Rück- und Ausblick
Richard Mastenbroek beim Wirtschaftsrat
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Sektion Kaiserslautern/Südwestpfalz konnte Sektionssprecher Horst Peschla Richard Mastenbroek, Mitglied des Vorstandes der Stadtwerke Kaiserslautern (SWK) begrüßen, der das 125-jährige Jubiläum der Stadtwerke zum Anlass nahm, die Entwicklung des Unternehmens von seinem Beginn bis zur Gegenwart darzustellen.
Richard Mastenbroek, Mitglied des Vorstandes Stadtwerke Kaiserslautern (SWK), zu Gast beim Wirtschaftsrat (Foto: Wirtschaftsrat)

Die Stadtwerke Kaiserslautern sind in einer Region mit über 100.000 Einwohnern, mehr als 6.500 Studenten, einer Forschungsmeile mit führenden Institutionen wie das Fraunhofer Institut, DFKI und der TU Kaiserslautern sowie mit mehr als 30.000 stationierten Amerikanern tätig. 400 Mitarbeiter aus der Region erwirtschaften einen Umsatz von 220 Mio. Euro bei 140.000 Kundenverträgen. Heute sei der Bereich Energieversorgung ein Standbein neben Telekommunikation, Entwässerung, Neubaugebietserschließung, energienahe Dienstleistungen, IT-Dienstleistungen und ÖPNV. Für die SWK sei Nachhaltigkeit das Gebot. Durch eigene Stromerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung, den Einsatz von Wärmespeichern, grüner Fernwärme, regionalen Öko-Strom, Erdgastankstelle, Ladeinfrastruktur mit Öko-Strom und Unterstützung von Nextbike werde man diesem Anspruch gerecht. 53% des Strommixes würden durch erneuerbare Energien erzeugt. Darüber hinaus bestehe ein zertifiziertes Energiemanagement und der ÖPNV werde durch die Stadtwerke in Kaiserslautern betrieben, auch unter Einsatz von Hybrid-Bussen. 


Die SWK seien ausgesprochen innovativ. Ein Beispiel sei das E-Car-Sharing in Kaiserslautern wie auch die über 5.000 Glasfaseranschlüsse. Die Ablesung der Verbräuche erfolge über App und es gebe einen Echtzeitfahrplan im ÖPNV. Mastenbroek abschließend: „Wir sind hier für unsere Kunden. Gemeinsam erschaffen wir nachhaltige, ökologische und innovative Produkte, die begeistern!“


Im Anschluss ergab sich eine rege Aussprache, die in einem gemeinsamen Abendessen zum Jahresabschluss der Sektion mündete.