05. Februar 2013
Aus Hallenberg für die Welt
Wirtschaftsrat Hochsauerlandkreis bei der Kusch+Co GmbH & Co. KG
„Qualität ist durch nichts zu ersetzen“. Dieser Leitsatz des Firmengründers Ernst Kusch hat das Unternehmen seit 1939 zu dem gemacht, was es heute ist: mit rund 400 Mitarbeitern einer der führenden Hersteller von Stühlen, Sesseln, Tischen und Bänken für Objekteinrichtungen im Büro- und Verwaltungs-, Kultur- und Sozialbereich. Im Werk begrüßte Bernd Lepping, Mitglied im Vorstand der Sektion Hochsauerlandkreis, die Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates und bedankte sich bei Ricarda Kusch, geschäftsführende Gesellschafterin, für die Möglichkeit einer Betriebserkundung.
(Foto: Wirtschaftsrat)

Als international operierender Hersteller entwickle und produziere Kusch+Co bereits in dritter Generation, erklärte die Enkelin des Firmengründers, Ricarda Kusch. Weltweit seien viele große Gebäude – darunter einige der spektakulärsten Architekturobjekte unserer Zeit – mit Produkten des Unternehmens eingerichtet. Nicht umsonst seien manche der Sitzmöbel bereits zum Klassiker avanciert wie beispielsweise die Sitzbänke „Terminal“, welche auf mehr als 150 internationalen Airports zu finden seien. Die Produkte würden zu 50 Prozent exportiert: neue zukunftsträchtige Märkte seien dabei unter anderem Südamerika, Mittlerer Osten und Asien.

 

Wichtigstes Ziel sei es, Sitzmöbel und Tische für den Objektbereich herzustellen, die stets den aktuellen Forderungen und Erwartungen der Kunden entsprechen. So führe ihr Streben nach Führerschaft in Technologie, Ökologie und Innovation zu Produkten mit beispielhaftem Design, ausgezeichneter Ergonomie und Funktionalität, höchster Fertigungsqualität und langem Gebrauchsnutzen, erläuterte Ricarda Kusch. Dabei herrsche der Anspruch vor, Neues zuzulassen, sich aber auch auf Altbewährtes zu stützen. „Zurückzuschauen, um wieder vorausschauen zu können. Past, Present and the Future – Tradition, Innovation und Dynamik sind die Punkte, die uns Kraft geben und in die Zukunft führen“, unterstrich sie.

 

Zudem legte die geschäftsführende Gesellschafterin ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland ab. Auch in Zukunft würden sie ihre Sitzmöbel und Tische ausschließlich in den Werken in Hallenberg fertigen. „Da kommen wir her, da wollen wir hin, das bestärkt uns,“ betonte sie.