11. Oktober 2021
19. Energieklausur des Wirtschaftsrates mit starker Beteiligung, hochrangigen Gäste und guten Diskussionen
Astrid Hamker: Technologieoffenheit und Innovationen sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Klimaschutz

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. hat am vergangenen Freitag, den 8. Oktober die in Fachkreisen sehr angesehene 19. Energieklausur veranstaltet. Hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft diskutierten mit den anwesenden Unternehmern über aktuelle Fragen der Energie- und Klimapolitik. „Technologieoffenheit und Innovationen sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Klimaschutz", sagte Präsidentin Astrid Hamker in ihrer Eröffnungsrede. „Jetzt ist die Stunde der Ingenieure, nicht der Ideologen." Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier betonte in seiner Rede, mit Blick auf die angepeilte Klimaneutralität sei es entscheidend, dass erneuerbare Energie in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung stehe, wenn sie gebraucht werde. 

„Alle Parteien wollen Deutschland bis 2030 zum Leitmarkt für Wasserstofftechnologie machen – aber der Weg dorthin ist dafür entscheidend“, erklärte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, im Vorfeld der Energieklausur gegenüber dem Branchendienst energate. „Die Wasserstoffstrategie muss konsequent im europäischen Schulterschluss umgesetzt werden. Nicht hilfreich ist dabei die Debatte um die sogenannte ,Farbenlehre‘ beim Thema Wasserstoff. Der Fokus auf bestimmte Technologien, wie beispielsweise Wasserstoff aus erneuerbaren Energien, kann Innovationen und mögliche kostengünstigere Technologien ausbremsen.“
Ein erneutes Aufschnüren des mühsam erreichten Kohlekompromisses ist aus Sicht des Wirtschaftsrates nicht hilfreich. „Erstens können wir uns dies bei den auch aufgrund der CO2-Aufschläge rasant steigenden Strom- und Gaspreisen nicht leisten. Zweitens brauchen die Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit. Und drittens gibt es ja auch einen natürlichen Ausstiegspfad, der nicht zuletzt durch das ETS-System geprägt ist“, fasst Wolfgang Steiger zusammen.

 

Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Generalsekretär Wolfgang Steiger bei energate.de. 

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