14. Oktober 2015
2. Südgipfel des Jungen Wirtschaftsrates
Der „Südgipfel“ ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Jungen Wirtschaftsbeirates Bayern und den Landesverbänden Baden-Württemberg und Hessen des Jungen Wirtschaftsrates.
(Foto: Wirtschaftsrat)

Nach Ulm und Neu-Ulm im letzten Jahr, fand der 2. Südgipfel nun in Frankfurt und Alzenau, also in Hessen und Bayern, statt. In einer Region, in der es an Knotenpunkten und Drehkreuzen nicht mangelt: Flughafen, Autobahnen, Wasserstraßen und Internetknoten sind Voraussetzung und Triebfeder für den Erfolg in der Boom-Region. Wo die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Unternehmung gegeben sind, siedeln sich diese an; auch und gerade im ländlichen Raum um große Wirtschaftszentren herum.

 

Noch bevor der eigentliche Südgipfel startete, konnten die Mitglieder die Internationale Automobil Ausstellung (IAA) besuchen und an einer exklusiven Führung über den Stand der Firma Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG teilnehmen.

 

Der Südgipfel selbst bot die Möglichkeit zur Diskussion mit Startups und verantwortlichen Politikern. Das Netzwerken zwischen den Teilnehmern kam dabei ebenfalls nicht zu kurz.

 

Zum Auftakt begrüßten Dr. Marc Tenbücken, Vorsitzender des Jungen Wirtschaftsbeirates Bayern und Thomas Lang, Landesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates Hessen, die Teilnehmer in der Frankfurter Klassikstadt. Im Anschluss führte Tim Hallas-Hindinger, Co-Gründer der Automobilen Meilensteine, aus, wie aus der Leidenschaft von 3 jungen Gründern zu historischen Automobilen mit Mut und Beharrlichkeit ein Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern und verschiedenen Geschäftszweigen werden kann.

 

Jan Schneider, Stadtrat der Stadt Frankfurt, hob hervor, welche Herausforderungen in der Infrastruktur einer rasant wachsenden Stadt liegen, die nicht nur den neu ansiedelnden Unternehmen sondern vor allem auch den Bürgern gerecht werden möchte.

 

Am nächsten Veranstaltungstag reisten die Mitglieder ins beschauliche Alzenau, welches kurz hinter der hessisch-bayerischen Grenze liegt und sich dank seiner guten Anbindung und geographischen Lage zu einem echten Wirtschaftszentrum entwickelt. Dort wurde unter Führung von Dr. Martin Arnegger, CFO und Mitarbeiter der ersten Stunde, das Zentrallager des jungen und innovativen Pharma-Großhändlers AEP GmbH besichtigt. Die Teilnehmer folgten gespannt den Ausführungen von Arnegger, welche Herausforderungen es in einem hoch regulierten Umfeld zu beachten gilt, wenn man eines der größten und modernsten Pharma- Logistikzentren Europas aufbauen will. Die Wachstumsgeschichte von AEP mit nahezu 3.000 deutschen Apotheken als Kunden innerhalb der ersten beiden Jahre nach Marktstart waren dabei beeindruckend.

 

Zum Abschluss der Veranstaltungen trafen sich die Teilnehmer in Steffens Herrnmühle. Ein gerade neu eröffnetes Restaurant mit Hotel und angeschlossener Kochschule in traditionsreichen Räumlichkeiten, in das zwei junge Gründer eine Menge Geld und Liebe zum Detail investiert haben.Welche Besonderheiten die Region Alzenau bietet, erfuhren die Teilnehmer in einer anschließenden Podiumsdiskussion, an der der umtriebige Alzenauer Bürgermeister, Dr. Alexander Legler, sowie der Vizepräsident der IHK Aschaffenburg, Helmut Kraft teilnahmen. Dabei wurde deutlich, dass nicht nur die geographische Lage, sondern vor allem auch ein gehöriges Maß an Kreativität nötig ist, um Gewerbeansiedlungen zu ermöglichen und damit letztlich Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen für eine Region zu sichern.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen als vorzügliche Kostprobe des Hauses Steffens Herrnmühle inklusive einer Verkostung einiger edler Tropfen des jungen, ortsansässigen Winzers und Brenners Severin Simon traten die Teilnehmer zufrieden und gut gestärkt die Heimreise an.

(Foto: Wirtschaftsrat)
(Foto: Wirtschaftsrat)