10. Juni 2011
Stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender Hovenjürgen:
„Energie muss sicher, sauber und bezahlbar erzeugt werden!“


(Foto: Hovenjuergen)

„Das Horrorereignis in Japan, das Erdbeben, der darauffolgende Tsunami und der daraus resultierende atomare Gau haben unsere Sichtweise auf die Energieerzeugung in Deutschland verändert. Dieser Unfall hat dazu geführt, dass in der Bundesrepublik eine Neuausrichtung der Energiepolitik erarbeitet werden musste. Möglichst schnell soll atomenergiefreie Energie sowohl sicher, sauber und auch bezahlbar erzeugt werden“, betonte Josef Hovenjürgen MdL, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion NRW, zu Beginn seiner Ausführungen vor den Mitgliedern der Sektion Ennepe-Ruhr-Kreis des Wirtschaftsrates der CDU e.V. in Schwelm.

Es müsse gewährleistet werden, dass über zwei oder drei Jahrzehnte hinweg nicht mehr bei jedem Regierungswechsel ein permanentes Umsteuern in Bezug auf die Energiepolitik Deutschlands stattfinde. Sowohl die Bürger, aber vor allem auch die Wirtschaft müssten Planungssicherheit für langfristige Investitionen und Entscheidungen haben. Es dürfe nicht ständig zu einem Wechsel in der energiepolitischen Ausrichtung kommen. Insbesondere für Bundesländer, die eine Vielzahl energieintensiver Unternehmen beheimateten, wie etwa Nordrhein-Westfalen, sei Planungssicherheit ein bedeutsamer Standortfaktor, der nicht leichtsinnig verspielt werden dürfe, unterstrich Hovenjürgen.