15. September 2011
Die Regionale 2013 in Südwestfalen
„Regionale 2013 in Südwestfalen, was hat die heimische Wirtschaft davon?“ mit dieser Frage eröffnete Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur GmbH seine Vortrags- und Diskussionsrunde bei den Mitgliedern und Gästen der Sektion Olpe.
v.l.n.r. Dr. Christopher Grünewald, Sektionsvorstand Olpe; P. Kaufmann, Mitglied des Vorstands Volksbank Bigge-Lenne, Lennestadt; Werner Schmidt, Dirk Glaser (Foto: Wirtschaftsrat)

Die Region Südwestfalen umfasst die Kreise Olpe, Soest, Hochsauerland, Siegen-Wittgenstein und Märkischer Kreis, mit rund 1,5 Millionen Einwohnern in 59 Städten und Gemeinden. „Die Regionale 2013 ist als Instrument zu sehen, das hilft, uns gegenseitig besser kennen zu lernen und gemeinsame Projekte zu kreieren, zu entwickeln und mit Leben zu füllen“, erläuterte Glaser. Mit Weltmarktführern aus den unterschiedlichsten Branchen und einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten (4,3 Prozent) in ganz Nordrhein-Westfalen gehört Südwestfalen zu den aufstrebenden Wirtschaftsregionen im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands.

Glaser stellte die Frage zur Diskussion, wie Südwestfalen noch attraktiver werden könne. Um der momentanen Bevölkerungsentwicklung entgegenzutreten, sei es erforderlich, gemeinsam die Region mit ihren Besonderheiten, sei es im wirtschaftlichen, kulturellen als auch sozialen Bereich, noch stärker hervor zu heben. Die Regionale 2013, untergliedert in die Projektfamilien WirtschaftsWissen, StadtMensch, LandLeben und NeuLand, möchte mit diesen Schwerpunktthemen zu neuen „Denkräumen“ aufzeigen. In einem Zertifizierungsverfahren werden die anstehenden Projekte einer intensiven Prüfung und Bewertung unterzogen. „Nur die Projekte, die drei Sterne erhalten, werden auch unterstützt und gefördert, um eine höchstmögliche Qualität und Effektivität für die Region zu garantieren“ betonte Glaser.

 

Die Südwestfalen Agentur GmbH, nun bestehend aus den integrierten Kreisen und dem Verein Wirtschaft für Südwestfalen e.V. sei eine zukunftsorientierte und inspirierende Einrichtung. Eine intensive Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftsunternehmen, Städten und Gemeinden und den dort ansässigen Hochschulen trage zu einer Attraktivitätssteigerung der Region bei, betonte Werner Schmidt, Sprecher der Sektion Olpe.