19. September 2011
Wirtschaftsrat zu Gast bei Schmitz Cargobull AG
„Ich freue mich, dass es dem Vorstand gemeinsam mit den Arbeitnehmern und der Politik gelungen ist, das Unternehmen durch die letzte Wirtschaftskrise zu steuern, ohne Entlassungen vornehmen zu müssen. Schmitz Cargobull ist ein bedeutendes Unternehmen für den Kreis Steinfurt. Wichtig ist aber auch, angesichts der in Zukunft stark steigenden Transportströme das Fernstraßennetz in Nordrhein-Westfalen nicht nur zu erhalten, sondern wo notwendig auch weiter auszubauen,“ erklärte Dieter Jasper MdB, Sprecher der Sektion Steinfurt des Wirtschaftsrates der CDU e.V., bei einem Unternehmensbesuch der Sektion in dem Altenberger Unternehmen.
v.l.n.r. Dr. Erwin Wessling; Dieter Jasper, MdB; Ulrich Schümer; Karl Schiewerling, MdB; Ewald Beermann (Foto: Wirtschaftsrat)

Empfangen wurden die rund 40 Unternehmer durch Ulrich Schürmer, Vorsitzender des Vorstandes der Schmitz Cargobull AG, der sich nicht nur die Zeit genommen hatte, das Unternehmen vorzustellen, sondern auch durch das Werk führte.

Bereits seit vier Generationen bürge der Name Schmitz Cargobull für Qualität, Zuverlässigkeit und moderne Technik. Das Unternehmen habe einen modularen Baukasten entwickelt, der maßgeschneiderte Trailerlösungen ermögliche. Hiermit ließen sich die Kosten- und Qualitätsvorteile der industriellen Fertigung mit individuellen Wünschen effektiv und produktionstechnisch innerhalb kürzester Zeit realisieren. So sei das Unternehmen in der Lage binnen 18 Stunden einen neuen Trailer zu liefern.

„Nach der Flaute läuft die Produktion wieder an und der Aufschwung zeigt auch Wirkung auf dem Arbeitsmarkt“, so der Vorstandsvorsitzende. Seit dem vergangenem Geschäftsjahr erhöhte sich Mitarbeiterzahl konzernweit um über 1.000 Personen. Und auch die Jahresprognose sei deutlich übertroffen worden. Mit mehr als 36.000 produzierten Fahrzeugen liege die Fertigungsmenge des Marktführers in der Branche um 100 Prozent über der ursprünglich geplanten Stückzahl von 18.000 Fahrzeugen. Der Umsatz sei von 666 Millionen auf 1,27 Milliarden gestiegen.

Einen Zukunftsmarkt sehe das bislang auf Europa ausgerichtete Unternehmen in China. So habe man eine Joint-Venture-Vereinbarung mit der Firma Dongfeng, einem der größten Hersteller von LKWs, geschlossen. In dessen Werken sollen Sattelauflieger produziert und damit der Markennamen Schmitz Cargo Bull auch auf chinesischen Straßen bekannt werden.