16. November 2013
Wirtschaftslounge des Jungen Wirtschaftsrates in Erfurt
Prominente Gäste aus Wirtschaft und Politik diskutieren mit der Junge Generation
Junger Wirtschaftrat mit umfangreichen drei Tagesprogramm, unter anderem Neuwahl des Landesvorstandes des Jungen Wirtschaftsrates in Thüringen, im Gespräch mit der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, dem Generalsekretär der CDU in Thüringen, Dr. Mario Voigt, Mike Mohring, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Dr. Michael Mertin, Vorsitzender der Jenoptik AG und Vizepräsident des Wirtschaftsrates, Mihajlo Kolakovic Landesvorsitzender des Wirtschaftsrates in Thüringen und vielen anderen.
Impressionen Wirtschafstlounge 2013 in Erfurt
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht im Gespräch u.a. mit Dr. Mario Voigt, CDU-Generalsekretär Thüringen und Mirko Kolakovic, Landesvorsitzender Junger WR Thüringen (Foto: WR)
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Auf der dreitägigen Veranstaltung des Jungen Wirtschaftsrates lud dieser namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu verschiedenen Gesprächsrunden und Hintergrundgesprächen in die Wirtschaftslounge auf die Messe Erfurt in das dortige Messelokal "Cube". Wesentliche Themenschwerpunkte waren die Erwartungen an die Ergebnisse der derzeitigen  Koalitionsverhandlungen mit all den zu erwartenenden wirtschaftlich schädlichen, aber politisch zugestandenen Vereinbarungen der Koalitionäre sowie eine Wertediskussion vor dem Hintergrund eines spürbaren Abrückens politisch verantwortlich Handelnder von den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft.

 

Dies, so die Befürchtungen der meisten Anwesenden und Gäste, könne die Grundfesten des gesellschaftlichen Zusammenhaltes gefährden. Wenn zunehmend nach der Devise "Konsumieren vor Produzieren" verfahren werde, weitere gut gemeinte soziale Wohltaten vor der Haushaltskonsolidierung stünden und Generationengerechtigkeit deshalb zwangsläufig immer mehr zur Worthülse verkomme. Eine verstärkte Abwendung von den Grundsätzen der bisher so bewährten Sozialen Marktwirtschaft habe unmittelbare wirtschaftliche, und in deren Folge auch politische Auswirkungen. Deutschland werde vor allem in Europa und der Welt über seine Rolle als eine der stärksten Volkswirtschaften auch politisch wahrgenommen. Wenn zukünftige Generationen aber nur noch für die Aufrechterhaltung sozialer Sicherungssysteme und enorme Schuldenlasten arbeiten müssten, dann werde dies unmittelbar negative Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft und somit auf die Rolle Deutschlands in der Welt haben.

 

Der Junge Wirtschaftsrat forderte daher zu einem zukunftsorientiertem Denken über Legislaturperioden hinaus auf und mahnte, die Zukunftschancen der Jungen Generation nicht voreilig auf dem Altar politischer Zugeständisse zu opfern.