17. Oktober 2019
"Mittelstand muss Vorreiter der Digitalisierung werden"
Workshop des Jungen Wirtschaftsrates bei PwC
v.l.n.r. Toralf Bachler, Wolf Christian von Herff, Jonathan Aust, Dr. Patrick Krell, Dr. Bastian de Hesselle, Peter Tiessen (Foto: Wirtschaftsrat)

„Big Data, Digitalisierung, digitale Gesichtserkennung, Algorithmen, Künstliche Intelligenz: Das sind alles Begriffe, die sehr futuristisch klingen, aber bereits heute das unternehmerische Handeln sehr stark beeinflussen“, erklärte Dr. Patrick Krell, Strategy Consultant, TWT Business Consulting, den Teilnehmern des Workshop des Jungen Wirtschaftsrat Nordrhein-Westfalen.

(Foto: Wirtschaftsrat)

Die Diskutanten setzten sich auch mit den ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz auseinander. Dabei wurden Gefahren, wie eine ausufernde Überwachung, als auch Chancen, wie die schnelle Krebsdiagnostik, erörtert. „Datensouveränität und Datenschutz sind notwendige Bedingungen einer gelungenen Digitalisierung. Dennoch dürfen wir uns nicht scheuen, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu modernisieren, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen“, stellte Peter Tiessen, Mitglied des Landesvorstandes des Jungen Wirtschaftsrates, fest.

(Foto: Wirtschaftsrat)

„Wir haben in Deutschland einen extrem starken Mittelstand, der jedoch im Bereich Digitalisierung nicht ins Hintertreffen geraten darf. Um Weltmarktführer zu bleiben, müssen sie digitale Weltmarktführer werden“, erläuterte Dr. Bastian de Hesselle, Senior Manager bei PwC Deutschland.