14. Mai 2018
Anette Meyer zu Strohen gab persönliche Einblicke in die Arbeit im Landtag
Die Sektion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim lud die Landtagsabgeordnete zu ihrem Unternehmerlunch in Osnabrück ein.
Zu einem Gespräch in exklusiver Runde lud der Sektionsvorstand der Sektion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim die Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen ein. Der Unternehmerlunch soll in der Sektion zukünftig regelmäßig als weiteres interessantes Format des Wirtschaftsrates stattfinden.
In der Bildmitte: Anette Meyer zu Strohen, Mitglied des Niedersächsischen Landtags (Foto: Wirtschaftsrat)

Philipp Meyer, Sektionssprecher der Sektion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, begrüßte die Teilnehmer und stellte Frau Meyer zu Strohen vor. Die Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages sprach über verschiedene aktuelle Themen aus der Politik.

 

So sei die neue Datenschutz-Grundverordnung auch in Behörden ein Thema. Die sehr komplizierten Regelungen seien so wie sie geplant sind, wohl nicht umsetzbar. Dies sei ein Thema, das auch in Unternehmen gerne verdrängt werde.

 

Auch zum Thema Kultur und Kulturförderung gab es lebhafte Diskussionen in der Runde. Beim Thema Bildung warb Frau Meyer zu Strohen für mehr Anerkennung von Bildungsberufen. Man müsse auf Dauer über mehr Finanzierung und Förderung nachdenken. Es sei ein unmöglicher Zustand, dass Pflegekräfte ihre schulische Ausbildung selbst bezahlen müssen.

Es folgten angeregte Diskussionen zu Bildungsthemen wie Studiengebühren, Förderung von Auszubildenden und dem Problem der Bildungsungleichheiten in den verschiedenen Ländern. Ein weiteres großes Thema war der Haushalt. Frau Meyer zu Strohen konstatierte: „Von den Milliardenüberschüssen hätte man Schulden tilgen sollen.“ Allerdings sei das Thema Haushalt auch ein schwieriges, mit dem man sich keine politischen Lorbeeren verdienen könne.

 

Insgesamt war der Unternehmerlunch eine lebhafte Veranstaltung und bei den Teilnehmern kam Frau Meyer zu Strohen mit ihrer humorvollen Art und ihren persönlichen Impressionen sehr gut an, was die Diskussionen belebte und einen guten Eindruck bei allen Beteiligten hinterließ.