21. Mai 2014
Junger Wirtschaftsrat NRW: Generationenvertrag vor dem Aus
Florian J. Weber: Rentenpaket in Einzelpunkten abstimmen lassen
Der Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen des Jungen Wirtschaftsrates der CDU e.V., Florian J. Weber, ruft die jungen Abgeordneten im Bundestag auf, sich über Parteigrenzen hinweg für mehr Generationengerechtigkeit einzusetzen. „Bei der Abstimmung über das Rentenpaket muss der Fraktionszwang aufgehoben werden. Es geht hier um die Grundsatzfrage der Generationengerechtigkeit, nicht um Parteipolitik. Die Kostenlawine, die auf die junge Generation zukommt, wird von den verantwortlichen Politikern nahezu ausgeblendet.“

Die Kritik des Jungen Wirtschaftsrats richtet sich vor allem gegen die Pläne der Bundesregierung, über das Rentenpaket im Ganzen abzustimmen. „Teile des Rentenpakets tragen die nachfolgenden Generationen durchaus mit. Daher sollte über die Reformbeschlüsse in Einzelpunkten abgestimmt werden. Der Generationenvertrag ist keine Einbahnstraße, es geht hier um ein faires Geben und Nehmen. Wenn das Rentenpaket so beschlossen wird, wie es von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgelegt wurde, wäre das eine einseitige Aufkündigung des Generationenvertrages“, kritisiert Weber.

 

„Bereits jetzt müssen junge Menschen doppelt bezahlen: Einmal für die heutigen Rentner und zweitens für die eigene Versorgung. Dabei gehört Deutschlands Gesellschaft zu den ältesten der Welt. Mit weitsichtiger Politik hat das nichts mehr zu tun“, stellt der Vorsitzende des nordrhein-westfälischen Jungen Wirtschaftsrat fest.

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