07. November 2012
Zentrale Komponente der Energiewende ist der Netzum- und -ausbau
Landesfachkommission Energiepolitik informiert sich bei der Amprion GmbH
Die Amprion GmbH ist nach Ausgliederung aus dem VDE-Konzern im Zuge der Entflechtung des Energiemarktes einer von vier großen Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland und trägt damit eine erhebliche Verantwortung für die Energiewende in Deutschland. Dr.-Ing. Klaus Kleinekorte, Geschäftsführer der Amprion GmbH, diskutierte mit den Mitgliedern der Landesfachkommission Energiepolitik nach seinem Vortrag „Die Zukunft des Netzausbaus in Nordrhein-Westfalen“ über das komplexe Thema auf ebenso anschauliche wie unterhaltsame Weise.
v.l.n.r.: Dr. Klaus Kleinekorte; Professor Jürgen-Friedrich Hake, Vorsitzender der Landesfachkommission Energiepolitik (Foto: Wirtschaftsrat)

Anhand der politischen Beschlüsse und der Herangehensweise bei der Erstellung des Netzentwicklungsplans skizzierte Dr. Kleinekorte die auf die Energieversorgung insgesamt zukommenden Herausforderungen. Diese lägen insbesondere in der großen räumlichen Trennung der Energieerzeugung durch Windenergieanlagen im Norden Deutschlands und den Verbrauchern im Süden. Ein Ausbau des Übertragungsnetzes sei unabdingbar für die beschlossene Energiewende, gehe jedoch auch mit hohen Kosten einher. Für den Netzaus- und -umbau würden aber nicht nur Investitionen benötigt, sondern auch neue Technologien, z.B. für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ).