06. Februar 2015
Gut besuchter Neujahrsempfang des Wirtschaftsrat Niedersachen in Celle
Hessischer Staatsminister der Finanzen berichtete aus der „schwarz-grünen Laborküche“
Gut 130 Gäste konnten die Landesvorsitzende des Wirtschaftsrat Niedersachen, Astrid Hamker, Inhaberin KOMPASS-Beratung und Gesellschafterin der Piepenbrock Unternehmensgruppe Osnabrück, sowie der Celler Sektionssprecher Thomas Ludewigt, Schwindt Hydraulik, am Freitag im Hotel Celler Tor zum traditionellen Neujahrsempfang des Landesverbandes des Wirtschaftsrat Niedersachsen begrüßen.
v.l.n.r. Sektionssprecher Thomas Ludewigt, Landesvorsitzende Astrid Hamker, Staatsminister Dr. Schäfer, Dieter Lorenz und Professor Rolf Schnellecke, Mitglieder im Landesvorstand, Jan Christian Janßen, Landesgeschäftsführer (Foto: Celle Heute)

Neben zahlreichen Mitgliedern aus allen Teilen des Landes sowie Vertretern der Kammern und Verbände waren ebenso Vertretern aus dem Landtag und mit Professor Wriggers und Bernd Zentgraf auch der Vizepräsident für Forschung der Leibniz Universität Hannover und der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Niedersachsen/Bremen dem Ruf des Wirtschaftsrates in die Residenzstadt gefolgt. Andere bedauerten, dass sie die Einladung des Wirtschaftsrates nicht haben folgen können. So überbrachte Sektionssprecher Thomas Ludewigt die besten Grüße vom Celler Bundestagsabgeordneten Henning Otte, der zeitgleich auf der Münchner Sicherheitskonferenz war.

Als Neujahrsredner skizzierte der 48-jährige Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer zunächst die jüngere politische Geschichte Hessens, das einst auch das Versuchslabor für „rot-grün“ auf Landesebene gewesen ist. Dabei fanden die Turnschuhe Joschka Fischers, in denen er zum ersten Grünen Minister im Wiesbadener Landtag vereidigt wurde ebenso Erwähnung wie die Strickjacke Helmut Kohls, die dieser bei seinen Unterredungen mit Gorbatschow zur Deutschen Frage getragen hatte – beide würden heute als Ausstellungsstücke im Haus der Deutschen Geschichte in Bonn gezeigt. Das Thema der Neujahrsrede des Hessischen Staatsministers, „Schwarz-grünes Regierungshandeln – unternehmerisch interessant?“ wurde von diesem dann auch positiv beantwortet. Schäfer sprach engagiert und mit echter Begeisterung. Mit pragmatischer Herangehensweise, Mut und dem Wissen um die Aufgabe, die Gesellschaft für die Menschen nach vorne zu bringen, stelle man in Hessen die Weichen so, dass im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft unternehmerisches Handeln gute Rahmenbedingungen vorfindet. Es sei ein Gebot der Vernunft, dass man mit Extrempositionen in die eine wie die andere Richtung keine Probleme bewältigen könne, so Schäfer weiter. Schäfer griff die in der Öffentlichkeit häufig diskutierte Frage auf, dass die Parteien sich immer mehr angleichen, sich immer mehr ähnlich würden. Deutlich brachte er zum Ausdruck: Nur unter Beibehaltung der eigenen Identität der Koalitionspartner lasse sich in harter Arbeit durch die Verfolgung einer Vielzahl von Ansätzen schwarz-grünes Regierungshandeln zum Wohle der Unternehmer und aller Menschen im Lande gestalten. Weder CDU noch Grüne würden dabei ihre Charakteristik einbüßen. Bei der nächsten Landtagswahl würden insgesamt gute Ergebnisse allen Wählern präsentiert werden können.

Die Gäste und Wirtschaftsrat Landesvorsitzende Astrid Hamker dankten Minister Schäfer für seinen Vortrag nach einer anschließenden lebhaften Fragerunde mit lang anhaltendem Beifall. Anschließend klang der Empfang bei zahlreichen Gesprächen sowie Imbiss und Getränken aus.

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Saskia Kredig Referentin Wirtschaftspolitik / Organisation
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Niedersachsen
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