15. August 2018
Wie schafft Niedersachsen die Aufarbeitung im technologischen Fortschritt?
Unternehmerfrühstück der Sektion Hannover mit Mareike Wulf, Mitglied des Niedersächsischen Landtages.
Die Sektion Hannover lud zu ihrem regelmäßigen Unternehmerfrühstück in das Radisson Blu Hotel ein. Mitglieder des Wirtschaftsrates und ausgewählte Gäste diskutierten mit der neu in das Parlament gewählten Landtagsabgeordneten, Mareike Wulf, über die Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung.
Mareike Wulf, Mitglied des Niedersächsischen Landtages (Foto: Wirtschaftsrat)

Mareike Wulf berichtete zu Beginn ausführlich über ihren politischen Werdegang, wobei Sie den Zeitpunkt in dem Sie sich entschied, in die Politik zu gehen, betonte. Frau Wulf war zuvor bei den Unternehmerverbänden Niedersachsen (UVN) in Hannover Leiterin Bildung und Gesellschaftspolitik und Mitglied der Geschäftsführung. Im Oktober 2017 wurde sie in den Niedersächsischen Landtag gewählt. Seitdem ist sie auch stellv. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion für die Bereiche Kultus und Wirtschaft sowie bildungs- und frauenpolitische Sprecherin.

 

Besonders prägend für ihre Entscheidung, in die Politik zu wechseln, waren die Wahlergebnisse von sogenannten Populisten im In-und Ausland. Dies gab den Anstoß, sich selbst verstärkt politisch zu engagieren, „um etwas verändern zu können“, so Frau Wulf. Das Thema Digitalisierung hat für Sie oberste Priorität, deshalb setze Sie sich für eine moderne Gesellschaft ein.

 

Im Anschluss auf den Vortrag hatten die Anwesenden Gelegenheit, Fragen zu stellen. Passend zum Thema wurde kontrovers darüber debattiert, was Digitalisierung eigentlich für Politik und Wirtschaft bedeute und wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen sollte. Hierbei gaben Mitglieder des Wirtschaftsrates konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik, so sei es nicht ausreichend, nur den Breitbandausbau zu fördern. Der Masterplan der Landesregierung werde begrüßt, allerdings seien weitreichendere Visionen und Antworten auf die digitale Entwicklung in Niedersachsen notwendig.

 

Wir danken Frau Wulf für den Impuls und freuen uns auf den weiteren Austausch.