19. Oktober 2011
Wirtschaftsrat fordert Verzahnung der Politik auf allen Ebenen mit der Wirtschaft beim Thema Elektromobilität
Stuttgart.. “Wir sind beeindruckt, was Land, Region und Stadt und Wirtschaft in Sachen Elektromobilität auf die Beine gestellt haben und noch auf den Weg bringen wollen,“ sagt Joachim Rudolf, Sprecher der Sektion Stuttgart des Wirtschaftsrates anlässlich des Wirtschaftsrat-Forums Elektromobilität am gestrigen Abend im E-Mobilitätszentrum.

Verwundert äußert sich Rudolf darüber, dass das Thema Elektromobilität in der Region bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt ist und im Rathaus in der Stabsstelle des Oberbürgermeisters. „Wir haben alle Möglichkeiten, tatsächlich das Land der alternativen Antriebstechniken zu werden,“ meint Rudolf und hebt mit Anerkennung die Bestrebungen der neuen Landesregierung dazu hervor. „Hier kann grün wirklich einmal grün wirken,“ fügt Joachim Rudolf hinzu.

 

Der Wirtschaftsrat empfiehlt allen handelnden Akteuren mehr an die Öffentlichkeit zu gehen mit den Zukunftsthemen. Nur durch die Mitnahme der Menschen kann die Begeisterung wachsen. Rudolf weiter: „Die Politik kann nur dann die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und setzen, wenn alle Ebenen zusammen arbeiten und sich vernetzen. Es bringt wenig, wenn jeder für sich etwas Gutes tut, ohne zu wissen, ob es der andere vielleicht schon getan hat oder etwas noch Besseres tun könnte.“

 

Der Wirtschaftsrat ist der festen Überzeugung, dass durch die Verzahnung der politischen Ebenen - frei von parteipolitischen Ideologien - und der Wirtschaft das Thema Elektromobilität für die Region Stuttgart und das Land Baden-Württemberg die Garantie für den Jobmotor des Südwestens sichert. Joachim Rudolf dazu abschließend: „Die stabile, nachhaltige, bezahlbare und regenerative Energieversorgung sowie die umweltschonende, hochtechnologisierte Mobilität der Zukunft sind die Wirtschaftsthemen unseres Landes. Hier können wir punkten, hier sind wir an der Spitze der Bewegung. Baden-Württemberg muss den Spitzenplatz einnehmen. Wenn nicht wir, wer dann hat die Nase im Automobil- und Antriebsbau ganz vorn?“