21. Februar 2013
Wirtschaftsrat Saarland gegen einen bundeseinheitlichen Mindestlohn
Der Wirtschaftsrat der CDU Saarland begrüßt das Bemühen der saarländischen Landesregierung, bei der Frage der Lohnuntergrenze zu einem parteiübergreifenden Konsens zu gelangen.

Vorsitzender Wolfgang Holzhauer wies allerdings darauf hin, dass ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn, der beispielsweise 8,50 Euro für alle Branchen und sämtliche deutschen Regionen vorsieht, nicht praktikabel wäre. ,,Man kann nicht alles über einen Kamm scheren, wenn es gerecht zugehen soll!", so Holzhauer. Ein bundeseinheitlicher Mindestlohn würde zudem beschäftigungsfeindlich wirken.

Der Wirtschaftsrat im Saarland möchte Lohnuntergrenzen, wenn sie denn überhaupt notwendig und politisch gewollt sind, möglichst tarifvertraglich regeln. Sonstige Lohnuntergrenzen dürften nur dort in Betracht gezogen werden, wo es ,,weiße Flecken in der Tariflandschaft gibt". Die regionalen und branchenspezifischen Besonderheiten müssten Berücksichtigung finden.

 

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