10. April 2014
Landesfachkommission Energie und Umwelt
Die Zukunft der Speichertechnologien in Berlin und Brandenburg

Unter der Moderation des Vorsitzenden der Landesfachkommission Energie und Umwelt, Dr. Markus Wessel diskutierten Dr. Christoph Löwer, Leiter der Konzernrepräsentanz & CSR der ALSTOM Deutschland AG, Wolfgang Neldner, Inhaber der NeldnerConsult System- und Elektrizitätsnetzberatung und Clemens Triebel, Vorstand der Younicos AG mit ca. 60 Mitgliedern und Gästen über die gegenwärtig verfügbaren Technologien zur effizienten und nachhaltigen Speicherung von Energie.
v.l.n.r.: Wolfgang Neldner, Dr. Markus Wessel, Dr. Christoph Löwer, Clemens Triebel (Foto: Wirtschafstrat)

Die Teilnehmer waren darin einig, dass die Energiewende für die Zukunft noch nicht die Voraussetzungen einer möglichst sicheren, verbraucherfreundlichen, effizienten und umweltverträglichen leitungsgebundenen Versorgung mit Gas und/oder Strom erreicht hat, wie sie in § 1 EnWG vorgesehen ist, und die nach den nationalen und internationalen Vorgaben zunehmend auf erneuerbaren Energien beruhen sollte. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass das deutsche Konzept der Energiewende von keinem anderen Staat (in oder außerhalb der EU) übernommen wurde. Einigkeit herrschte vor allem über die Notwenigkeit, die Speichertechnologien als nötigen Baustein zum Gelingen der Energiewende, schnellstmöglich zur Marktreife zu führen. Dazu bedarf es einer massiven Ausweitung der Mittel für Forschung und Entwicklung, einer deutlich kosteneffizienteren und strukturierten Gestaltung des Ausbaus der erneuerbaren Energien sowie der Gewährleistung der Versorgungssicherheit für die Übergangszeit mit konventionellen Grundlastkraftwerken (Kohle und Gas). Dr. Wessel sprach sich unter Beifall dafür aus, dass bei der weiteren Umsetzung der Energiewende vor allem eine ergebnisoffene und rationale Herangehensweise verfolgt werde, die ohne ideologische Beschränkung auskommt.