22. Oktober 2015
Wirtschaftsrat Hamburg begrüßt Rückenwind für deutsche Reedereien
Gunnar Uldall: Innovationen und maritimen Nachwuchs fördern

Der Wirtschaftsrat Hamburg begrüßt das klare Bekenntnis von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zur deutschen Seeschifffahrt im Rahmen der 9. Nationalen Maritimen Konferenz. „Die angekündigten Entlastungen der deutschen Reedereien sind ein starkes Signal an den maritimen Sektor und untermauern den Stellenwert des Hamburger Hafens. Umso wichtiger ist es, dass die Fahrrinnenanpassung der Elbe nicht weiter verzögert wird. Die Mittel dafür stehen bereit, wie Bundesverkehrsminister Dobrindt versichert hat“, erklärt der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates Hamburg, Gunnar Uldall.

 

Der Wirtschaftsrat Hamburg fordert außerdem die Länder auf, die von Bundeskanzlerin Merkel in Aussicht gestellte Anhebung der Fördersummen für Forschung und Entwicklung in der Schiffsbau-Branche konsequent mitzutragen und eine Erhöhung der Co-Finanzierung zuzusagen. „Der Hamburger Senat ist in der Pflicht, hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Von jedem Euro, der mehr in den maritimen Sektor fließt, profitiert die gesamte deutsche Volkswirtschaft direkt und indirekt“, so Gunnar Uldall.

 

Nicht zuletzt sieht der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates Hamburg auch die Reedereien in der Pflicht. „Der in der Schifffahrtskrise aufgekommene Trend, dass die Reedereien aus Kostengründen verstärkt auf ausländische Seeleute statt den eigenen Nachwuchs setzen, könnte zum Bumerang für die gesamte Branche werden. Maritime Fachkräfte brauchen die Praxiserfahrung an Bord. Hier müssen Politik und Reedereien gemeinsam Lösungen finden, um eigenen Nachwuchskräften die notwendigen Qualifikationen beizubringen“, fordert Gunnar Uldall.

Kontakt
Christian Ströder
Referent für Wirtschaftspolitik
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Hamburg
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