24. Februar 2015
Unternehmensbesichtigung der Hekatron Gesellschaften in Sulzburg
Der Wirtschaftsrat, Sektion Lörrach/Müllheim war zu Gast bei den Hekatron Gesellschaften in Sulzburg und hatte die Möglichkeit das Unternehmen kennen zu lernen und die Produktion zu besichtigen.
Die Mitglieder bei der Unternehmensbesichtigung. (Foto:WR)

„Heute lernen Sie ein Unternehmen kennen, dessen Wachstum hier in der Region seines gleichen sucht“, begrüßte Hans J. Friedrichkeit, Sprecher der Sektion Lörrach/Müllheim die Teilnehmer der Unternehmensbesichtigung und hatte damit nicht zu viel versprochen.

 

Eugen Rees von der HEKATRON Technik GmbH stellte das Unternehmen in einem Vortrag vor: 3,5 Millionen fertig produzierte Rauchwarnmelder im Jahr 2014, größter und einziger in Deutschland produzierender Hersteller, 85 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr eine Produktion ohne nennenswerte Lagerhaltung (Rees: „Wir produzieren nur, was der Markt braucht!“) und eine ausgeprägt positive Unternehmenskultur und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Hekatron ist in vielerlei Hinsicht besonders. Auf die Frage warum ausgerechnet Sulzburg ohne direkten Autobahnanschluss oder einen größeren Bahnhof als Standort gewählt wurde, antwortet Eugen Rees „weil es eines unserer Gründungsmitglieder sich so gewünscht hat und wir uns ihm heute noch verbunden fühlen.“ Um dennoch als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, hat Hekatron unter anderem einen Busshuttle eingeführt. Der Shuttle bindet das Unternehmen an die Bahnlinie an und verkehrt Morgens und Abends zu den Stoßzeiten kostenfrei für die Mitarbeiter. Die HEKATRON Technik GmbH hat derzeit 37 Auszubildende – zur Ausbildung gehört ein Sozialpraktikum in einer Behinderteneinrichtung dazu.

 

Das Engagement und die Wertschätzung gegenüber seinen Mitarbeitern zahlt sich für das Unternehmen aus. Bereits mehrfach erhielt Hekatron die Auszeichnung als einer der besten 100 Arbeitgeber Deutschlands – bewertet wurde das in einem anonymisierten Verfahren vom Great Place to Work® Institut Deutschland von den Mitarbeitern selbst.

 

Thomas Höh von der Hekatron Vertriebs GmbH ging in seinem Vortrag auf die Vertriebsstrukturen des Unternehmens ein und beleuchtete noch einmal was die Rauchwarnmelder-Verordnung die seit dem xx in Baden-Württemberg gilt, für das Unternehmen aber auch für jeden einzelnen Verbraucher bedeutet.

 

Es folgte eine Führung durch die unterschiedlichen Produktionsbereiche des Unternehmens. Schnell wurde klar, um Produkte in dieser Stückzahl und Güte liefern zu können, braucht es beides: hochmoderne Technik und bewährte Handarbeit.

 

Hans J. Friedrichkeit bedankte sich im Anschluss an die Veranstaltung aufs Herzlichste beim Gastgeber und betonte, welch „faszinierende Einblicke in die Welt der Technik“ der Abend den Mitgliedern des Wirtschaftsrates geboten habe.