15. März 2017
Eine logistische Erfolgsstory
Besichtigung Umschlagterminal Ulm-Nord der Sektion Ulm/Ehingen/Biberach
Interessante Einblicke wurden bei der Besichtigung des Umschlagterminals Ulm-Nord in die Logistikbranche gegeben; die Teilnehmer durften den Ablauf von Anlieferung, über Verladung und Abtransport hautnah erleben.
Portalkran des Umschlagsterminal DUSS Ulm-Nord (Foto: Wirtschaftsrat)

In einer Zeit in der der Güterverkehr auf der Schiene und der Straße konkurriert und gleichzeitig stark korrespondiert, sind Knotenpunkte wie das Umschlagterminal in Ulm-Nord ungemein wichtig. Gegenwärtig verfügt das Terminal über jeweils vier 700 Meter lange Verladegleise mit zwei Portalkränen, wobei die Planung für einen Ausbau um ein weiteres identisches Modul bereits abgeschlossen ist. Damit die neu gewonnen Kapazitäten auch genutzt werden können, soll in den kommenden drei Jahren dafür eine neue Anbindung für einen schnelleren Prozess geschaffen werden.

Mitglieder der Sektion Ulm/Ehingen/Biberach (Foto: Wirtschaftsrat)

Nachdem Dr. Martin Ziener, Mitglied des Sektionsvorstandes Ulm/Ehingen/Biberach, stellvertretend für Jessica Kulitz, die Teilnehmer begrüßt hatte, gab Patrick Schmitz, der seit knapp einem Jahr Terminalleiter am Standort Ulm-Nord ist, eine kurze Einführung über das DUSS Terminal.

Daraufhin begab man sich ausgestattet mit Warnweste und Schutzhelm auf das Gelände. Patrick Schmitz schilderte währenddessen das Verfahren, welches ein LKW-Fahrer mit geladenem Container zu durchlaufen hat. Beginnend mit dem Check-In, bei welchem die Ladung zum einen auf Schäden geprüft wird und zum anderen mit einer Plombe versehen wird, über den Umschlag der Container, bis zur Verladung auf die Güterzüge. Das Highlight der Führung war, der Arbeit der Kranführer in der Kabine 10 Meter über dem Boden über die Schulter blicken zu dürfen. Gekonnt und in aller Ruhe erklärte die einzige weibliche Portalkranführerin der deutschen Umschlaggesellschaft für Schiene und Straße die Handhabung und Funktionen Ihres Arbeitsgeräts. Die Präzision und Konzentration, die beim Umschlag der Container von Nöten ist, erstaunte dabei den einen oder anderen Teilnehmer.