18. Mai 2017
Massive Steuererhöhungen durch sogenannten Niedersachsentarif
Wirtschaftsrat positioniert in Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Süddeutschen Zeitung, WELT und Tagesspiegel

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung vor massiven Steuererhöhungen durch den sogenannten "Niedersachsentarif" von SPD-Ministerpräsident Stephan Weil. "Für den Fall der Abschaffung des Solidaritätszuschlags im Jahr 2020 soll dieser für ewige Zeiten in den Einkommensteuertarif integriert werden. Das kommt für den Bürger einer Steuererhöhung gleich", erklärt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. Die Welt und der Berliner Tagesspiegel berichten zudem über die Forderungen des Wirtschaftsrates nach Steuerentlastungen in der Größenordnung von 30 Milliarden Euro.

Darüber hinaus sehe der Weil-Vorschlag vor, den bisherigen Aufschlag für sogenannte "Reiche" in Höhe von 45 Prozent bereits auf Einkommen ab 58.000 Euro anzuwenden. „Das zielt auf die Leistungsträger unseres Landes. Eine Gesellschaft, die ihre Eliten so schlecht behandelt und vertreibt, wird scheitern. Deshalb ist eine Entlastung auch unserer Leistungsträger notwendig“, erklärt Wolfgang Steiger.

 

Deutschland belegt gemäß einer aktuellen OECD Studie bereits einen Spitzenplatz bei der Abgabenbelastung der Arbeitseinkommen. Eine höhere Besteuerung von mittleren Einkommen sei daher im Hinblick auf die Kaufkraft und die Binnenwirtschaft sehr schädlich. „Vor dem Hintergrund der aktuell veröffentlichten Steuerschätzungen, nach denen die Steuereinnahmen von 2016 bis 2021 um rund 140 Milliarden Euro steigen, ist es solide finanzierbar und auch angezeigt die Bürger deutlich zu entlasten. Zehn Milliarden Euro Entlastungsvolumen bleiben vor diesem Hintergrund absolut mickrig", unterstreicht  Wolfgang Steiger.

 

Lesen Sie hier die vollständigen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, der WELT dem Berliner Tagesspiegel.

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