16. Juni 2017
Breite Medienresonanz auf Jahrespressekonferenz des Wirtschaftsrates
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt, Süddeutsche Zeitung, Hannoversche Allgemeine Zeitung und weitere Medien

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. hat auf seiner gestrigen Jahrespressekonferenz die Ergebnisse der Politpuls-Umfrage 2017 vorgestellt, an der über 2.800 Mitglieder teilgenommen haben. Über das große politische Stimmungsbild unter Unternehmern in Deutschland wird heute in zahlreichen Medien berichtet. Mit der Haushaltspolitik von Wolfgang Schäuble hatten sich 75 Prozent der Mitglieder "sehr zufrieden oder zufrieden" gezeigt. Der Finanzminister stellt entgegengesetzt der Forderung des Wirtschaftsrates aber nur 15 statt möglichen 30 Milliarden Euro Steuersenkungen in Aussicht. Hierzu zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Präsidenten des Wirtschaftsrates, Werner M. Bahlsen: "Wenn ein sparsamer Haushälter 15 Milliarden sagt, dann ist auch mehr drin. Das sollten wir einfordern." Überhaupt sei es "ein Witz" dass der Spitzensteuersatz schon bei Einkommen von 53000 Euro an greife.

In der Welt erklärt Werner M. Bahlsen, dass die Koalition wirtschaftspolitisch wenig Impulse gesetzt hätte, sondern etliche Belastungen wie den Mindestlohn oder die Rente mit 63 beschlossen wurden. „Der Wirtschaft geht es gut – nicht wegen, sondern trotz der großen Koalition“, lautet das Gesamturteil des Präsidenten. Die Folge sei, dass der Standort Deutschland in internationalen Wettbewerbs-Rankings deutlich an Boden verloren habe. „Immer mehr Geld fließt in Sozialleistungen und andere Konsumausgaben, und viel zu wenig wird in die Infrastruktur investiert. Das muss anders werden.“

 

Reuters berichtet über die Umfrageergebnisse zur Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, der in der Umfrage nur 24 Prozent Vertrauen ausgesprochen wurde. Der Deutschen Bundesbank hingegen vertrauen 76 Prozent der Mitglieder. "Der andauernde Ankauf von Staatsanleihen hat das europäische Projekt bereits jetzt viel Glaubwürdigkeit gekostet und ihm Schaden zugefügt", warnt Werner M. Bahlsen.

 

In einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erwartet der Präsident des Wirtschaftsrates von Deutschland und Frankreich eine Vereinheitlichung der Unternehmenssteuern als nächstes europapolitisches Zeichen. „Gerade die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist auf einheitliche Standards und Steuersysteme angewiesen.“ Mit der erfahrenen Angela Merkel und dem jungen Reformer Emmanuel Macron gebe es die Chance, „die europäische Integration entscheidend zu stärken“.

 

Lesen Sie den Artikel „CDU-Wirtschaftsrat hat Sehnsucht nach der FDP“ in der heutigen Printausgabe der FAZ auf Seite 19 hier.

 

Lesen Sie hier den Artikel „Warum der Wirtschaftsrat der Union lieber die FDP wählt“ in der Welt hier online.


Lesen Sie hier den Artikel „Steuern runter, FDP rein“ in der Süddeutschen Zeitung hier online.


Lesen Sie hier den Artikel „Wirtschaftsrat - Deutsche Firmen verlieren Vertrauen in EZB“ von Reuters hier online.


Lesen Sie hier den Artikel „CDU-Wirtschaftsrat will Schwarz-Gelb“ bei Focus Online.

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