18. Oktober 2017
Wirtschaftsrat warnt in der "Welt" vor weiteren Rentengeschenken
"Weitere Belastungen wären verantwortungslos"

Der Wirtschaftsrat äußert sich in der Tageszeitung "Die Welt" kritisch zu den Rentenplänen der Jamaika-Parteien. "Es wäre verantwortungslos, den jungen Beitragszahlern die Kosten einer Mütterrente 2.0 von jährlich über 6,5 Milliarden Euro noch zusätzlich auf die Schultern zu packen - sei es durch höhere Steuern oder höhere Rentenversicherungsbeiträge", mahnte Generalsekretär Wolfgang Steiger. Immer neue Belastungen können nicht die Lösung sein. "Der Schlüssel zu auskömmlichen Renten für die Älteren ohne Überlast für die Jungen liegt in der Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung". 

Der Rentenbeitrag wird von heute 18,7 Prozent auf 23 Prozent in 2030 ansteigen, gerade auch wegen der miserablen Rentenpolitik der Großen Koalition. Allein das erste Rentenpaket - v.a. Mütterrente 1.0 und Rente mit 63 - hat die Zukunftslasten der Gesetzlichen Rentenversicherung um weitere 285 Milliarden Euro in die Höhe getrieben. Unser Rentensystem lebt derzeit von stetig steigenden Bundeszuschüssen, die über Steuern finanziert werden müssen. "Dass der Zuschuss des Bundes zur Rentenversicherung bis zum Jahr 2020 über die Marke von 100 Milliarden Euro jährlich steigt, ist angesichts der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der falsche Weg. Eine Rentenreform, die diesen Namen wirklich verdient, muss dazu führen, dass diese Zuschüsse wieder sinken." 

 

 

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