16. März 2018
Junger Wirtschaftsrat rechnet mit Rentenpolitik der Großen Koalition ab
Gastbeitrag in der WELT vom Bundesvorsitzenden des Jungen Wirtschaftsrates Marcus Ewald

In einem Gastbeitrag in der gestrigen Ausgabe der WELT rechnet der Bundesvorsitzende des Jungen Wirtschaftsrates, Marcus Ewald, mit der Rentenpolitik letzten Großen Koalition ab und warnt vor einem Aufstand der jungen Generation in der Zukunft. „Ich höre oft, dass gerade wir Jungen lauter werden müssen, um uns gegen die selbstgefällige Rentenpolitik zu stemmen. Das staatliche Rentensystem wird uns nur ein wesentlich niedrigeres Rentenniveau als das aktuelle ermöglichen. Wir werden uns selbst kümmern müssen. Und wir werden es nicht schaffen, einen halben anspruchsvollen Rentner sowie die eigene Familie und ihre Altersvorsorge zu finanzieren“, schreibt Marcus Ewald.

Der resultierende Generationenkonflikt könne nur auf zwei Weisen enden: Entweder werde die arbeitende Bevölkerung und damit die Zukunft des Landes ausgesaugt. Oder die „Generation der Babyboomer“ würde nach einem scharfen Konflikt schmerzhafte Rentenkürzungen hinnehmen müssen. „Die Folge wäre Altersarmut für jene, die nicht selbst vorgesorgt haben. Das müssen wir verhindern“, warnt Marcus Ewald. Die Babyboomer bedienten derzeit die Schalthebel der Republik. Sie seien zwischen 49 und 63 Jahre alt und die stärkste Alterskohorte. Sie lebten in Frieden und Wohlstand. Trotzdem würden sie kollektiv daran arbeiten, den Generationenvertrag durch übermäßige Rentenforderungen aufzukündigen.

 

Lesen Sie den vollständigen Gastbeitrag in der Welt hier online oder in der gestrigen Printausgabe auf Seite 2.

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