20. März 2018
Euro-Clearing muss in der Europäischen Union erfolgen
Wolfgang Steiger heute im Handelsblatt für einen starken Finanzplatz Frankfurt

Im Handelsblatt haben CDU und FDP sowie führende Banker die Forderung des Wirtschaftsrates, das Euro-Clearing nach Frankfurt zu verlagern, ausdrücklich unterstützt. Gegenüber dem Handelsblatt erklärt Generalsekretär Wolfgang Steiger heute: „Keinesfalls darf das Clearing von Transaktionen in unserer Währung außerhalb des Zugriffs des Europäischen Gerichtshofs stattfinden. In den Brexit-Verhandlungen muss dafür gesorgt werden, dass das Euro-Clearing in die EU erfolgt.“

Die neue Bundesregierung müsse die historische Chance nutzen und sich für einen starken Finanzplatz Frankfurt stark machen. „Mit dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union kann Frankfurt Top-Finanzplatz in Europa zu werden. Dies muss über das starke Engagement der Landesregierung in Hessen hinaus noch größeres nationales Gewicht bekommen. Die geplante Anpassung des Arbeitsrechts mit erweitertem Kündigungs- und Abfindungsrecht für Spitzeneinkommen ist eine wichtige Initiative der Großen Koalition", so Wolfgang Steiger.

 

Frankfurt sei das Tor zur größten Volkswirtschaft Europas und zugleich das europäische Zentrum für Regulierung mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank. Durch den größten Internetknoten der Welt sei Frankfurt zudem digitaler Hotspot. „Wir müssen für Frankfurt werben und dies durch politisches Handeln untermauern. Wichtige Kernpunkte dafür sind etwa auch die Einführung eines befreienden Einzelabschlusses nach den internationalen Rechnungslegungsregeln IFRS. Oder die Bankenabgabe wie in anderen europäischen Ländern steuerlich absetzbar zu machen“, betont Wolfgang Steiger.

 

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