06. April 2018
Wirtschaftsrat weist in Fuldaer Zeitung Forderung nach Abschaffung von Hartz IV entschieden zurück
Wolfgang Steiger: Solidarisches Grundeinkommen ist Schritt zurück in die Zeit vor der Agenda 2010

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. bezog in der Fuldaer Zeitung Stellung in der aktuellen Diskussion um Armut, Hartz IV und Grundeinkommen. "Diese geht vollkommen vorbei an den eigentlichen Problemen Deutschlands und hat zum Ziel, die Errungenschaften unserer sozialen Sicherungssysteme zu diskreditieren", kritisierte Generalsekretär Wolfgang Steiger. Die aktuellen Forderungen vom linken SPD-Flügel seien "ein Beleg für einen wirtschafts- und sozialpolitischen Irrweg. Denn anstatt Politik für mehr Wachstum und Beschäftigung zu machen, fällt die SPD zurück in alte Sozialstaatsromantik".

Was auf den ersten Blick "solidarisch" und hilfreich sein soll, ist lediglich ein Schritt zurück in die Zeit vor der Agenda 2010 mit doppelt so viel Arbeitslosigkeit wie heute. Wolfgang Steiger weiter: „Keiner der genannten Vorschläge ist ein Allheilmittel gegen die 1,3 Millionen Langzeitarbeitslosen. Ganz im Gegenteil: Die Forderungen nach einem Ende von Hartz IV, milliardenschweren Beschäftigungsprogrammen und einem Grundeinkommen sind teuer und mindern Arbeitsplatzchancen, statt sie zu verbessern“. Letztlich dürfe nicht unser Sozialsystem zur Diskussion stehen, was eines des besten der Welt sei, sondern die Frage, wir Menschen wieder leichter in reguläre Arbeit kommen und es sich für lohne, zu arbeiten.

 

 

 

Hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel. 

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de