09. Januar 2015
Deutschland braucht ein transparenteres Einwanderungsrecht
Bode: Sozialsystem profitiert von gesteuerter Zuwanderung

Der Junge Wirtschaftsrat im Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert ein transparentes Einwanderungsrecht für Leistungsträger aus aller Welt und unterstützt den Vorstoß von Peter Tauber. „Deutschland ist bereits seit vielen Jahren ein Einwanderungsland. Wir müssen jetzt transparentere Einwanderungskriterien entwickeln, um für internationale Leistungsträger attraktiv zu werden. Spanier, Italiener und Griechen sind bereits willkommen, warum nicht auch junge Inder und Brasilianer? Durch gezielte Einwanderung von qualifizierten Menschen gewinnen wir. So bleiben wir in in der Lage, unsere Sozial- und Sicherungssysteme auch weiterhin im Sinne des Generationenvertrags zu gestalten“, fordert Alexander Bode, Vorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates.

„Gerade für die junge Generation in Deutschland wäre das ein wichtiges Signal, das den düsteren demographischen Perspektiven entgegenwirkt. Deutschland bekäme gut ausgebildete Fachkräfte, die unmittelbar in die Sozialsysteme einzahlen“, betont Bode weiter.

Für den Jungen Wirtschaftsrat besitzt das kanadische Punktesystem Vorbildcharakter. „Im globalen Wettbewerb könnte Deutschland mit einem modernen und transparenten Einwanderungsrecht für Aufsehen sorgen und seine Standortattraktivität deutlich steigern. Vor allem für die Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, nach Deutschland zu kommen und hier etwas aufzubauen, ist dies ein ganz wichtiges Signal, das Vertrauen schafft“, erklärt Bode vor dem Hintergrund seiner eigenen internationalen Erfahrungen in China.

Der Junge Wirtschaftsrat sieht auch die EU-Kommission in der Pflicht, zu einer qualitativen Auswahl von Einwanderern außerhalb Europas wie auch zur Begrenzung des Missbrauchs von Sozialleistungen innerhalb der Gemeinschaft tragfähige Regelungen auf den Tisch zu legen.

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de