18. Dezember 2018
Wirtschaftsrat begrüßt Ergebnis der Klimaverhandlungen von Kattowitz
Wolfgang Steiger im Handelsblatt: CO2-Steuer wäre eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung zum Nachteil der deutschen Industrie

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. ist mit dem Ergebnis der Klimaverhandlungen zufrieden. „Was in Kattowitz beschlossen wurde ist maßvoll und räumt wirtschaftlicher Vernunft den Vorrang ein“, bilanziert Generalsekretär Wolfgang Steiger. „Das oberste Ziel muss immer sein, Klimaschutz mit dem Erhalt von Wettbewerbsfähigkeit und dem Schutz von Arbeitsplätzen in Einklang zu bringen.“ Eine CO2-Steuer lehnt der Wirtschaftsrat deshalb ab: „Das wäre eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung zum Nachteil der deutschen Industrie", sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger im Handelsblatt. „Emissionen würden dadurch lediglich ins Ausland verlagert, ohne dass Kohlendioxid im europäischen Verbund eingespart wird.“

Deutschland und die EU sollten sich stattdessen mit Nachdruck dafür einsetzen, weltweit ein vergleichbares internationales Mengeninstrument wie den ETS zur Reduzierung von Kohlendioxid -Emissionen zu etablieren. „Nur auf diesem Wege kann ein fairer globaler Wettbewerb für die energieintensive Industrie gewährleistet werden“, ist Wolfgang Steiger überzeugt. „Solange nicht mindestens ein einheitliches Kohlendioxid-Preisniveau auf G20-Ebene besteht, muss für die im internationalen Wettbewerb stehende Industrie jedoch eine Entlastung gewährleistet werden.“

 

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