15. Februar 2019
Wirtschaftsrat kritisiert Reform der Grundsteuer
Wolfgang Steiger: Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt in einem Gastbeitrag im Weser Kurier vor einer weiteren Reform der Grundsteuer aus ideologischen Gründen. Die stärkere Belastung von Immobilieneigentümern in teuren Wohnlagen verkompliziert die Steuer und stellt keinerlei Gerechtigkeit dar. Die fünf komplex zu ermittelnden Determinanten wurden vernünftigerweise abgelehnt. „Jetzt hat man sich auf den Grundstückswert, das Alter von Gebäuden und die  durchschnittlichen Mietkosten für die Berechnung verständigt, was immer noch hohe Hürden für Eigentümer aufstellt“, ergänzt Generalsekretär Wolfgang Steiger. „Besonders kompliziert dürfte die Ermittlung der Werte für Gewerbegrundstücke ausfallen. Mieter müssen sich durch die Einbeziehung der durchschnittlichen Miete in die Berechnung auf stärkere Belastungen einstellen.“

„Bei der Reform der Grundsteuer sollte mit dem Flächenmodell eine transparente, einfache und leicht zu verwaltende Lösung gewählt werden. Eine solche hat das Bundesverfassungsgericht auch ausdrücklich eingefordert. Die aktuell diskutierten Eckpunkte legen dahingegen weder die Grundlagen für eine moderne digitale Verwaltung, noch zahlen sie auf die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts ein“, stellt Wolfgang Steiger klar. Die Vereinbarungen laut dem Koalitionsvertrag lassen zudem keinerlei Steuererhöhungen zu.

 

Lesen Sie den kompletten Gastbeitrag in unserem Presseecho.

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