01. Juni 2017
Unternehmensbesichtigung der Artemis GmbH
Ein Unternehmen der Jäger Unternehmensgruppe öffnet seine Pforten für Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates
Nach einem informativen Vortrag über die Aktivitäten des Unternehmens bat Herr Sebastian Jäger, Geschäftsführender Gesellschafter, zur exklusiven Führung durch die Fabrikhallen der Artemis Kautschuk und Kunststoff-Technik GmbH und ihrer vielfältigen Fertigungsinseln.
v.l.n.r. Marius Quintus Jäger, Sektionssprecher Hannover; Sebastian Jäger, Geschäftsführender Gesellschafter (Foto: Wirtschaftsrat)

Zur exklusiven Unternehmensbesichtigung der Artemis Kautschuk und Kunststoff-Technik GmbH lud die Sektion Hannover Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates ein. Als Zulieferer und Entwickler für Komponenten und Systeme aus Gummi und Kunststoff für den Maschinen- und anlagenbau, ist die zur Jäger Gruppe gehörende Artemis GmbH am Standort Hannover- Anderten ansässig.

 

Nach dem Grußwort und Vorstellung der Geschäftsleitung durch den Sprecher der Sektion Hannover, Herrn Marius-Quintus Jäger, gab Herr Sebastian Jäger einen umfassenden Einblick in die Geschicke des rund 200 Personen starken Unternehmens. Mit Staunen erfuhren die Mitglieder über die einzigartige Marktposition von Artemis, bezüglich ihrer Exzenterschneckenpumpen, oder beispielsweise ihrer Förderbänder für Landmaschinen. Ebenso selten geworden sind Fabriken, welche eine Bandbreite innovativer Produkte herstellen, anstatt bloß einige Komponenten. Eine Fabrik dieser ersten Kategorie konnten die Teilnehmer im Anschluss mit eigenen Augen erfahren.

 

Auf der Führung durch die 12.000 Quadratmeter umfassenden Produktionshallen gab es Einblicke in die Produktion der erwähnten Pumpen, vom Backen des Kautschuks bis hin zur manuellen Feinbearbeitung. Das Kochen des Kautschuks konnte an den vielfältigen Fertigungsinseln ebenso begutachtet werden, wie die Herstellung von Banden für Billiardtische, oder das händische Zusammensetzen von Förderbändern für Landmaschinen. Kundige Ingenieure bzw. die Herren Jäger selbst, gaben Auskunft über die Funktionsweisen der einzelnen Werkstücke.

 

Zum Abschluss ging es noch- vorbei an den gegen Industriespionage abgeschirmten Bereichen der Fabrik- ins Unternehmenseigene Labor. Beim anschließenden Frühstück gab es dann Gelegenheit das Erlebte angeregt zu diskutieren.