09. September 2020
Wirtschaftsrat gegen überzogene Verschärfung der Klimaziele
Wolfgang Steiger im Handelsblatt: Zusatzbelastungen wären mit Blick auf die Corona-Krise Gift für die Wirtschaft

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. stellt sich gegen eine überzogene Verschärfung der Klimaziele durch die EU-Kommission. „Die jetzt schon ambitionierten Ziele ausgerechnet in Zeiten wie diesen überzogen erhöhen zu wollen, ist eine politische Instinktlosigkeit", sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrats, dem Handelsblatt. „Zusatzbelastungen wären mit Blick auf die Corona-Rezession Gift für die Wirtschaft. Priorität muss es sein, die europäischen Klimaschutzziele verlässlich einzuhalten und die Klimaneutralität Europas bis 2050 konsequent zu verfolgen.“

Falls es im Rahmen der Zielüberprüfung der EU in diesem Herbst zu einer überzogenen Zielerhöhung käme, befürchtet der Wirtschaftsrat hohe zusätzliche Belastungen für Unternehmen, die von der Corona-Krise bereits schwer getroffen hat. „Auch mit Blick auf eine Verschärfung der CO2-Grenzwerte für die Automobilwirtschaft ab dem Jahr 2030 müssen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise erst einmal seriös bewertet werden, bevor wir über mögliche zusätzliche Belastungen sprechen“, fordert Wolfgang Steiger. „Gleichzeitig macht es keinen Sinn, über eine weitere Zielverschärfung zu reden, solange wir uns nicht bei den Instrumenten einig sind. Auch mit Blick auf eine Verschärfung der CO2-Grenzwerte für die Automobilwirtschaft ab dem Jahr 2030 müssen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise erst einmal seriös bewertet werden, bevor wir über mögliche zusätzliche Belastungen sprechen.“

 

Den vollständigen Artikel können Sie hier bei Handelsblatt-online nachlesen.

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