30. April 2021
Die Bremer City als Mehrspartenhaus
Kreiszeitung vom 29.04.2021
Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz will die Aufenthalts- und Erlebnisqualität der Bremer Innenstadt steigern. Die Bremer Kulturdeputation plant mit kulturellen Impulsen die Innenstadt zu beleben. Das "Aktionsprogramm Innenstadt" soll dazu beitragen.

Der Theaterberg an den Wallanlagen soll Renate Heitmann vom Kulturteam des "Aktionsprogramms Innenstadt" als Bühne dienen. Sie ist geschäftsführender Vorstand der Bremer Shakespeare Company und kuratiert das Projekt. Die Innenstadt mit ihren Spielplätzen soll von verschiedenen Disziplinen bespielt werden. Wie schon das Bremer Theater, das Blaumeier-Atelier und die Philharmoniker wird das Projekt im Sommer ein Programm mit Bremer Künstlern aufziehen. Ein Varieté-, Talk- und Showprogramm wird von einem Dokumentarfilm der Bremer Uni zu ihrem 50-jährigem Bestehen ergänzt.

 

Kai Wargala von den Grünen ist besorgt, ob Kultur hier nicht zweckdienlich entsteht, um Konsum anzukurbeln. Die Staatsrätin erkennt aber keine Gefahr der Instrumentalisierung. Derweil dauert die Diskussion um die Verlegung der Straßenbahn in der Obernstraße an. Der Wirtschaftsrat der CDU hatte diese Woche erneut angeregt die Straßenbahn in die Martinistraße zu verlegen, um den gewonnen Platz in der Einkaufsmeile Obernstraße für Gastronomie, Kultur oder Marktstände und Stadtfeste zu nutzen und die Innenstadt so aufzuwerten.

 

Gegenstimmen hierzu sind vom ökologisch orientierten Verkehrsclub Deutschland und der Verkehrssenatorin Maike Schäfer von den Grünen zu vernehmen, die einen umstrittenen Umbau der Straßenbahntrasse an der Domsheide zur Zusammenfassung der dort vorhandenen Haltestellen vor dem Konzerthaus Glocke als notwendig erachten.

 

Den vollständigen Artikel können Sie auf der Homepage der Kreiszeitung vom 29.04.2021 aufrufen.

 

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