24. Januar 2020
"Quo vadis Europa?"
Verheyen bei Wirtschaftsrat Aachen
v.l.n.r. Dr. Hans-Dieter Jostarndt, Sabine Verheyen MdEP (Foto: Wirtschaftsrat)

Wenige Tage vor dem Brexit hatte der Aachener Wirtschaftsrat die Zukunft der Europäischen Union auf die Tagesordnung gesetzt und dazu mit Frau Sabine Verheyen MdEP eine überzeugte und überzeugende Europäerin als Gesprächspartnerin eingeladen. Intensiv diskutieren die Mitglieder der Sektion Aachen des Wirtschaftsrates der CDU e.V. über die Folgen des Brexits, sowohl in wirtschaftlicher als auch in politischer Dimension.

 

„Europa ist und bleibt ein gewaltiges Friedensprojekt für Europa. Dies ist ein hoher Wert, der vielfach nicht mehr wahrgenommen wird. Zugleich ist Europa aber auch der Markt für unsere Produkte und Dienstleistungen, ohne den unser Wohlstand auch in Aachen nicht möglich wäre“, leitete Dr. Hans-Dieter Jostarndt, Sprecher der Sektion Aachen des Wirtschaftsrates der CDU e.V., ein.

v.l.n.r. Sabine Verheyen MdEP, Robert Ellinghoven (Foto: Wirtschaftsrat)

Für die Abgeordnete ist für die Zukunft der Europäischen Union die Bürgernähe von besonderer Bedeutung: „Für viele Menschen ist die Arbeit des europäischen Parlaments und der anderen europäischen Institutionen weit weg. Diese ‚emotionale Distanz‘ muss dringend abgebaut werden. Deswegen sehe ich meine Hauptaufgabe in Brüssel darin, eine stärkere Verknüpfung von kommunaler und europäischer Ebene zu erreichen.“

 

„Damit die Europäische Union weltpolitisch gestalten kann, muss sie zum einen die Vielfalt der europäischen Regionen und Nationalstaaten berücksichtigen und gleichzeitig nach Außen mit einer Stimme sprechen“, erläuterte Verheyen die Herausforderung der europäischen Interessensbündelung.

v.l.n.r. Maja Meisenberg, Dr. Hans-Dieter Jostarndt, Sabine Verheyen MdEP, Robert Ellinghoven (Foto: Wirtschaftsrat)

„Gerade wir Aachener am Dreiländereck profitieren besonders von grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn. Das gilt es auch in Zukunft zu bewahren und die Marktintegration weiter zu fördern“, schloss Sektionssprecher Dr. Jostarndt die Sitzung.