24. Januar 2014
EU-Cybersicherheitsstrategie und Verschlüsselungstechnologien sind unerlässlich

„Die Enthüllungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik machen deutlich: Angriffe aus dem Cyberspace kommen von vielen Akteuren. Selbstschutz durch Verschlüsselung und eine ganzheitliche Cybersicherheitsstrategie müssen deshalb oberste Priorität in allen Unternehmen haben. Umso deutlicher sollte der Focus seitens der deutschen Regierung, aber auch seitens der Wirtschaft, darauf liegen, praktikable Verschlüsselungslösungen zu entwickeln“, sagte die Vorsitzende der Bundesfachkommission Internet und Digitale Wirtschaft beim Wirtschaftsrat der CDU e.V., Dorothee Belz.

„In der aktuellen Debatte geht unter, dass ein No-Spy-Abkommen mit den amerikanischen Geheimdiensten die größten Bedrohungen für die Wirtschaft nicht löst. Vielmehr brauchen wir einen ganzheitlichen Ansatz wie wir mit dem globalen Internet umgehen, um die deutsche Wirtschaft vor den verschiedensten Cyberangriffen  bestmöglich schützen zu können“, so Dorothee Belz weiter.

Ganz wesentlicher Baustein ist dabei die Entwicklung und der Einsatz von Verschlüsselungstechnologien. Hierin liegt für Unternehmen innerhalb der Europäischen Union insbesondere auch die Chance, Innovationsführerschaft bei der Entwicklung wirksamer technischer Schutzmechanismen zu erlangen und sich erfolgreich  auf den globalen Markt zu positionieren. Aufgabe des Gesetzgebers sollte sein, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so zu setzen, dass in Deutschland und Europa eine starke Internet-Industrie wachsen kann, die mit eigenen Produkten Antworten nicht zuletzt auf Fragen der Sicherheit liefert. Die Bundesfachkommission des Wirtschaftsrates wird mit ihren Vertretern aus kleineren und größeren Unternehmen, deutschen und international agierenden gleichermaßen, dazu Handlungsempfehlungen erarbeiten und aktiv an der gegenwärtigen politischen Diskussion teilnehmen, diesen Prozess gerne konstruktiv begleiten und der neuen Regierung bei Bedarf jederzeit beratend zur Verfügung stehen“, so die Vorsitzende abschließend.

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