26. Oktober 2017
Politikakzeptanz und mögliche Strategien bei kommunalen Wahlen in Großstädten
Einen Monat nach der Bundestagswahl lud der Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt seine Mitglieder und interessierte Gäste zu einer kommunalpolitischen Veranstaltung in den Club No. 12 in Halle ein.
Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen; Bild: Vincent Grätsch

Herzlich begrüßt wurden die anwesenden Mitglieder und Gäste von Udo Unbehaun, Sprecher der Sektion Halle des Wirtschaftsrates Sachsen-Anhalt und Vorsitzender des Vorstandes der Sozial-Konzept-Pflege AG in Merseburg. Thematisch führte danach Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, in die Veranstaltung ein. Er hielt ein Impulsreferat zum Thema „Politikakzeptanz und mögliche Strategien bei kommunalen Wahlen in Großstädten“ und konnte dabei natürlich mit seinem eigenen Lebensweg glänzen und aus dem Nähkästchen plaudern. 

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen; MdEP und Generalsekretär Sven Schulze; Dr. Michael Schädlich, Geschäftsführer des Instituts für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH in Halle; MdB Christoph Bernstiel; Udo Unbehaun, Sprecher der Sektion Halle des Wirtschaftsrates Sachsen-Anhalt und Vorsitzender des Vorstandes der Sozial-Konzept-Pflege AG in Merseburg; Bild: Vincent Grätsch

Schwerpunkt des Abends war allerdings die Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Teilnehmern: Udo Unbehaun, Oberbürgermeister Thomas Kufen, MdEP und Generalsekretär Sven Schulze sowie MdB Christoph Bernstiel. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Michael Schädlich, Geschäftsführer des Instituts für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH in Halle. Einig waren sich die Diskutierenden darin, dass sich Kommunalpolitik durchaus von anderen Politikebenen unterscheidet. So spiele der Kandidat eine wesentlichere Rolle als die Partei, die hinter ihm stehe. Auch Verwurzelung im Gebiet, Teilhabe und Achtung regionaler Gepflogenheiten und bürgernahe, lösungsorientierte und parteiübergreifende Arbeit sind entscheidend für einen positiven Ausgang in kommunalen Wahl. Hierbei sind Authentizität sowie Ecken und Kanten des Kandidaten nicht unerheblich. Wichtiger als die Partei ist also der Kandidat selbst. Einer ausführlichen Diskussion zwischen den Podiumsteilnehmern folgten die präzisen und interessierten Fragen aus dem Publikum. 

Bild: Vincent Grätsch