04. Februar 2016
Aktuelle Stadtentwicklung im Land Bremen
Besuch im Bremer Zentrum für Baukultur
Am 4. Februar 2016 haben sich die Mitglieder des Bremer Landesverbandes im Bremer Zentrum für Baukultur getroffen, um etwas über zukünftige Bauvorhaben, Projekte, Ideen und Visionen der Hansestadt Bremen zu erfahren.
Das Stadtmodell (Foto: Wirtschaftsrat)

Nach einer Einführung von Wolfang Hübschen, dem ersten Vorsitzenden des Bremer Zentrums für Baukultur, am Bremer Stadtmodell und dem ersten Eindruck aus der Vogelperspektive stellen er und Herr Prof. Syring (der wissenschaftliche Leiter des b.zb) das Bremer Zentrum für Baukultur vor. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, wertvolle Bremer Architekturdokumente zu sammeln, wissenschaftlich aufzubereiten und auf dieser Basis den Dialog zwischen Fachleuten und der Bremer Bevölkerung über das historische und aktuelle Baugeschehen der Stadt zu fördern. Im Rahmen von Veranstaltungen und Ausstellungen bemühen sich die Fachleute über Bremer Architekturgeschichte zu informieren und sie aktiv mitzugestalten und fortzusetzen. Der Verein wird durch Mitglieder und Förderer getragen und hat seinen Sitz im Schuppen 1. Von dort kann man die rasante Veränderung der Bremer Architektur in der Überseestadt gut beobachten.

 

Im Anschluss an die beiden Impulsreferate stellte die Senatsbausenatorin Prof. Dr. Iris Reuther ihre Zukunftsvisionen der Hansestadt an der Weser vor. In einem langen, sehr spannenden Vortrag erläuterte sie den Mitgliedern die Entwicklungen und weiteren Projekte in der Überseestadt. So lag ihr die weiche Kante am Wendebecken als Naherholungsgebiet genauso am Herzen wie die Entwicklung von neuen Wohnraumkonzepten. Sie machte deutlich, dass die Bevölkerung von Bremen wächst und gleichzeitig mehr Wohnraum in Anspruch nimmt, sodass die Stadtentwicklung stets bemüht ist, neuen Wohnraum zu schaffen und den aktiven Bestand attraktiver zu gestalten.

 

Nach einem Get-together bei Wein und Brezeln konnten die Mitglieder ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Stadtentwicklung austauschen. Bereits auf dem Heimweg konnte man Bremer Orte entdecken, die wahrscheinlich in ein paar Jahren ganz anders aussehen werden.

Impressionen
Herr Syring im Gespräch (Foto: Wirtschaftsrat)
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