24. Oktober 2017
Aktuelles zur Haushaltslage der Stadt Chemnitz
Ein Diskussions-Abend mit Sören Uhle (CWE)
Vorstandsmitglied der Sektion Chemnitz, Prof. Dr. Hilmar Fuchs, begrüßte an diesem Abend im pentahotel Chemnitz zahlreiche Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates sowie den Hauptreferenten und Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Sören Uhle.
(Foto: Wirtschaftsrat)

Nach der Begrüßung durch Prof. Hilmar Fuchs, Mitglied im Sektionsvorstand Chemnitz, stellte Herr Uhle im Rahmen seiner Präsentation aktuelle Zahlen und Prognosen zur Entwicklung Chemnitz‘ und seines Einzugsgebietes vor. Hierbei sticht vor allem heraus, dass Chemnitz seit 2011 durchgängig ein moderates Bevölkerungswachstum von 1-2% pro Jahr aufweisen kann. Äquivalent dazu steigen auch jährlich die Steuererträge (bei einem konstanten, guten Gewerbesteuerniveau von ~ 100 Mio. €). Auf Grund der konservativen Haushaltspolitik ist es der Stadt Chemnitz fast ausnahmslos möglich, jedes Jahr Gewinn zu erzielen und somit stetig die Pro-Kopf-Verschuldung abzubauen.

(Foto: Wirtschaftsrat)

Die konservative Herangehensweise der Chemnitzer, auch in der Außendarstellung der Stadt, war in der anschließenden Diskussion das Hauptthema. Es fand sich jedoch ein Konsens darin, tatsächlich nicht immer nach links und rechts zu schauen bzw. den Vergleich zu Dresden und Leipzig zu ziehen, sondern sich vielmehr auf die eigenen Stärken und Projekte zu fokussieren. Ein Vergleich mache auch nur mit ähnlich großen und wirtschaftsstarken Städten, wie beispielsweise Magdeburg und Halle Sinn. Auch Renè Mann, Fraktionsgeschäftsführer der CDU Chemnitz plädierte dafür, „Politik nicht [zu] ideologisieren“. Vielmehr solle auf ein vernünftiges Wirtschaftswachstum gesetzt werden.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden durch Herrn Uhle erste Bilder und Konzeptideen für die Bewerbung von Chemnitz als Kulturhauptstadt 2025 vorgestellt, was beim anschließenden Get-together fortgesetzt wurde - Man war sich einig, in engem Kontakt zu bleiben, um die weitere Zukunft der Wirtschaftsregion positiv zu gestalten. Wir danken ausdrücklich Herrn Sören Uhle für seine Ausführungen.